Am 5. September 2020 ist es 50 Jahre her, dass Jochen Rindt in Monza tödlich verunglückt ist. Er kam beim Training zum „Großen Preis von Italien“ in Monza ums Leben. Der Grund für den Unfall wurde nie bis ins Detail geklärt, vermutet wurde ein Bruch der vorderen rechten Bremswelle seines Lotus.

Aufgrund seines Punktevorsprungs in dieser Saison ist er der einzige Rennfahrer, der posthum Formel-1-Weltmeister wurde – den Pokal bekam seine Witwe Nina. Der in Deutschland geborene, aber in Graz als Waisenkind aufgewachsene Rindt war der erste Pop-Star der Formel 1, ein Idol seiner Zeit. Seine Ausstrahlung machte ihn zu einer Art James Dean der Rennstrecken. Interviews vor und nach den Rennen führte er fürs Fernsehen selbst.

Rindt war der schnellste und beste Fahrer in einer Zeit, als in jeder Saison mehrere Top-Fahrer tödlich verunglückten. 1970 hatte er mit Lotus dem Rennstall des genialen, aber auch skrupellosen Konstrukteur und Teamchefs Colin Chapman, einen „Pakt mit dem Teufel geschlossen“, wie Helmut Zwickel, Motorsportjournalist und Zeitzeuge in dem Film von Boris Poscharsky sagt.

Rindt wollte das schnellste Auto, er wollte Weltmeister werden, aber der Preis war hoch. Zwickel, der ehemalige ORF-Regisseur Lucky Schmidtleitner und der Fotograf Ferdi Krähling erinnern sich in der Dokumentation an einen fantastischen Rennfahrer und eine charismatische Persönlichkeit, die auch heute, 50 Jahre später, in den sehr beeindruckenden Archiv-Aufnahmen der NDR Sportclub Story lebendig wird.

Quelle: YouToube Kanal NDR

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