Am zweiten von sechs Rennwochenenden gastierte die ADAC GT4 Germany in der steirischen Heimat der KTM Sportcar GmbH. Von Heimvorteil konnte auf dem 4,318 Kilometer langen High-Speed-Kurs allerdings keine Rede sein: Die langen Geraden der Berg- und Tal-Bahn in Spielberg kommen dem Konzept des KTM X-BOW GT4 nicht wirklich entgegen.

Zwischen dem schnellsten Auto, dem McLaren GT4, und dem KTM lagen rund 20 km/h Top-Speed-Differenz. Dementsprechend musste das Team die Rennen in den Kurven entscheiden und Windschatten ausnutzen. Keine leichte Aufgabe für die beiden 19 Jahre alten Junioren Leo Pichler und Leon Wassertheurer, die sich für den ersten Lauf am Samstag auf dem hervorragenden 11. Startplatz qualifizieren konnten. Nach etwas Pech im turbulenten Rennverlauf stand am Ende der achtbare 14. Gesamtrang zu Buche.

KTM X-BOW GT4 ADAC GT4 Germany Red Bull Ring 2021
Foto: Gruppe C Photography

Im sonntäglichen Qualifying war die Rundenzeit sogar noch etwas schneller, im Umfeld der starken Silber-Fahrer reichte diese aber nur für den 16. Startplatz. Die Anweisungen von Team-Chef Dominik Olbert an Startfahrer Leon Wassertheurer waren klar: „Mit einer fehlerfreien Fahrt können wir es in die Top Ten schaffen!“ Keine einfache Aufgabe, die der junge Deutsche in seinem rund 35 Minuten langen Stint perfekt umzusetzen wusste. Nach einem zwischenzeitlichen Rennabbruch und Re-Start übergab er das Auto auf Platz 14 an Leo Pichler. Der junge Österreicher machte auf der Strecke Meter um Meter gut, touchierte eingangs Start-Ziel jedoch einen der beiden vor ihm liegenden Audi R8. In der Folge sah man wegen eines lockeren Carbon-Teils an der Fronthaube die orange-schwarze Flagge, Pichler musste zur Fixierung des Anbauteils die Box ansteuern.

KTM X-BOW GT4 ADAC GT4 Germany Red Bull Ring 2021
Foto: Gruppe C Photography

Eine weitere Safety Car-Phase rund zehn Minuten vor Rennende ließ ihn allerdings wieder auf das Feld aufschließen. So konnte Pichler noch zwei weitere Konkurrenten überholen und schlussendlich auf dem elften Gesamtrang ins Ziel fahren. „Wir mussten heute wirklich alles geben,“ konstatierte der junge Maturant. „Das zweite Rennen war für mich die Wiedergutmachung für unser Pech im ersten Lauf“, so Leon Wassertheurer. „Mehr hätten Leo und ich kaum aus dem Auto herausholen können. Ohne zusätzlichen Pit-Stop wäre P8 oder P9 drin gewesen, mehr ist mit dem X-BOW hier aber nicht zu erreichen.“

Auch Team-Chef Dominik Olbert zeigt sich mit dem Ergebnis des zweiten Rennwochenendes zufrieden: „Es gibt immer Verbesserungspotential, aber die Jungs haben einen super Job gemacht. Sie haben die besprochene Taktik im zweiten Rennen perfekt umgesetzt. Wir haben von Anfang an gewusst, dass die Aufgabe hier für uns keine einfache ist. Platz elf im Gesamtklassement und Platz vier in der Juniorwertung mit nur anderthalb Punkten Rückstand auf den Drittplatzierten nach diesem Wochenende sind eine gute Ausgangsbasis für den dritten Lauf am 10. und 11. Juli in Zandvoort.“

Quelle: Pressemitteilung KTM

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