Über fehlende Rennaction konnten sich Mario Farnbacher und sein Team Meyer Shank Racing beim vierten Saisonlauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship nicht beschweren. Bei chaotischen Wetterbedingungen mussten der Franke und Matt McMurry ihr ganzes Können auf der Road America unter Beweis stellen, um sich Rang zwei zu erkämpfen.

Von strahlendem Sonnenschein bis hin zu starkem Regen – in Wisconsin musste sich das Acura-Duo auf alle Bedingungen einstellen. Am Ende stand dank starker Leistungen auf der Strecke, fehlerfreier Boxenstopps und der richtigen Strategie der zweite Podestplatz der Saison zu Buche.

Matt McMurry und Mario Farnbacher IMSA 2020 Road America Meyer Shank Racing
Foto: Mario Farnbacher

„Was für ein verrücktes Rennen“, kommentiert Farnbacher den Lauf auf der Road America. „Die Bedingungen waren wirklich nicht einfach, darüber hinaus hatten wir stark mit dem Abbau der Reifen zu kämpfen. Unter diesen Voraussetzungen erneut auf dem Podium zu stehen, freut mich. Ein Dank geht an das ganze Team. Sie haben einen großartigen Job gemacht!“

IMSA Sportscar Weekend, Road AmericaRoad America, IMSA, Elkhart Lake, WI, July/August 2020Acura NSX GT3 Evo Meyer Shank Racing Mario Farnbacher
Foto: Brian Cleary / bcpix.com

Startete das Rennen zunächst im Trockenen, musste der Lauf nach rund zwei Stunden aufgrund eines Gewitters mit roter Flagge unterbrochen werden. Die verbleibenden acht Minuten sollten aber die entscheidenden sein: Von Platz fünf nahm Farnbacher das Rennen im Acura NSX GT3 Evo #86 wieder auf und schob sich schnell auf Rang zwei nach vorn. Eine Runde vor Schluss übernahm der 28-Jährige dann die Führung.

Am Ende war das Glück aber nicht auf der Seite des amtierenden GTD-Champions: Auf einem nassen Teilabschnitt kam Farnbacher von der Strecke ab, touchierte die Mauer und überquerte daraufhin als Zweiter die Ziellinie.

Foto: Brian Cleary / bcpix.com

„Natürlich hätten wir gern gewonnen. Doch letztendlich können wir auch mit Rang zwei zufrieden sein“, resümiert der Acura-Pilot. „Das Auto lief im Nassen unglaublich gut, da konnte ich die Pace voll mitgehen, und wir haben viele Punkte für die Meisterschaft gesammelt. Das ist das, was am Ende zählt.“

Weiter geht es für Farnbacher in drei Wochen. Vom 21. bis 23. August steht auf dem Virginia International Raceway das nächste Rennen gemeinsam mit der Mannschaft von Meyer Shank Racing an.

Quelle: mario-farnbacher.de

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