Das Wochenspiegel Team Monschau (WTM Racing) reist mit zwei fünften Plätzen und einem Sieg in der Trophy-Wertung vom Prototype Cup Germany am Lausitzring ab. Das Team ist mit der Leistung aber nicht zufrieden, nachdem man beim Saisonauftakt in Spa-Francorchamps zweimal auf das Podium gefahren ist.

Foto: Gruppe C Photography

Leonard Weiss und Torsten Kratz mussten in ihrem rund 460 PS starken Duqueine M30-D08 im Samstagsrennen eine neue Herausforderung meistern. Es war das erste Rennen der neu geschaffenen LMP3-Rennserie im Regen. Ohne ABS war das eine Herausforderung für alle Teams. Beide Fahrer schafften es, das Rennen ohne Dreher zu beenden. So machten sie vom neunten Startplatz aus mehrere Positionen gut und beendeten das Rennen auf Position fünf. Gleichzeitig bedeutete dies für Torsten Kratz den Sieg in der Trophy-Wertung.

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Am Sonntag war es dann trocken. WTM Racing ging mit großen Hoffnungen in das Rennen, denn das Podium war in Reichweite. Kratz gelang es, den von Rinaldi Racing betreuten Boliden auf Position fünf an Weiss zu übergeben. Die Jagd auf das Podest wurde jedoch von einem Problem mit dem Anlasser des Fahrzeugs beendet. Wertvolle Sekunden verstrichen, schließlich schoben die WTM-Mechaniker das Fahrzeug manuell an. Weiss konnte letztlich nur noch den fünften Platz nach Hause fahren.

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WTM Racing wurde bereits zum wiederholten Mal mit einem Problem des Anlassers am Duqueine M30-D08 konfrontiert. Zahlreiche LMP3-Teams arbeiten bereits seit mehr als einem Jahr eng mit dem Hersteller zusammen und es gibt konstruktive Lösungsansätze. Diese werden jedoch bislang von der FIA blockiert. Das hat unter anderem bereits dafür gesorgt, dass Teams Meisterschaften verloren haben. WTM Racing fordert daher die technische Kommission der FIA rund um David Hache auf, endlich die konstruktiven Lösungen zuzulassen, die die Teams und Hersteller erarbeitet haben und die Blockadehaltung aufzugeben.

Stimmen nach dem Rennen

Leonard Weiss (Fahrer Duqueine M30-D08 #11): „Es sollte wohl wieder nicht sein für uns. Im ersten Rennen herrschte Regen, wodurch ich durch ein schlechtes Qualifying von mir von hinten starten musste. Wir sind das Rennen aber sauber durchgefahren und dadurch auf Platz 5 gekommen. Im zweiten Rennen sah alles gut aus und wir hatten eine gute Pace. Leider hat wieder einmal der Starter versagt und wir haben rund 30 Sekunden in der Box verloren. Das ist sehr bitter. Wir hätten die Chance auf das Podium gehabt, wenn nicht sogar auf den Sieg. Ich hoffe, dass die Anlasserproblematik endlich behoben wird und wir in Zukunft keine weiteren Rennen mehr deswegen verlieren.“

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Torsten Kratz (Fahrer Duqueine M30-D08 #11): „Mit den beiden fünften Plätzen können und dürfen wir nicht zufrieden sein. Der Sieg in der Trophy-Wertung beim ersten Rennen im Regen ist zwar ganz nett, darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Teams trotz längerer Boxenstandzeit vor uns angekommen sind. Im zweiten Rennen hat uns das erneute Anlasserproblem eine bessere Position gekostet. Das ist Pech, aber es gab auch ein paar Kleinigkeiten, die in unserer Hand lagen, die nicht optimal gelaufen sind. Das müssen wir nun als Team und jeder für sich reflektieren und optimieren.“

Quelle: Pressemitteilung Wochenspiegel Team Monschau

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