BMW M Motorsport kehrt in den internationalen Prototypen-Rennsport zurück. Seit Donnerstag steht fest, dass ein LMDh-Fahrzeug für den Einsatz in der nordamerikanischen IMSA-Serie entwickelt wird. Damit will BMW M Motorsport ab der Saison 2023 um Gesamtsiege kämpfen, unter anderem bei den bedeutenden Klassikern in Daytona, Sebring oder Road Atlanta (alle USA).

„BMW M Motorsport ist zurück auf der großen Bühne“, sagt Markus Flasch, Geschäftsführer BMW M GmbH. „Mit dem Einstieg in die LMDh-Klasse schaffen wir die Voraussetzungen, um ab 2023 bei den legendärsten Langstreckenrennen der Welt wieder um den Gesamtsieg zu fahren. Diese Herausforderung werden wir mit vollem Fokus angehen. Bei uns herrscht Aufbruchsstimmung. BMW hat eine erfolgreiche Historie im Prototypen-Rennsport, unvergessen ist der Triumph in Le Mans 1999. Diese Geschichte in einem modernen Prototyp mit M Power wieder aufleben zu lassen, wird die Fans von BMW M Motorsport begeistern. Das LMDh-Konzept garantiert maximale Kostenkontrolle und bietet eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten, vor allem natürlich im Rahmen der IMSA-Serie in Nordamerika, einem Markt, der für BMW M enorm wichtig ist. Jeder bei uns brennt darauf, mit einer kompakten und hocheffizienten Mannschaftsaufstellung in der LMDh-Kategorie anzugreifen.“

Entwicklung, Testphase und Renneinsätze des Fahrzeugs liegen in der Verantwortung von Mike Krack, Leiter BMW M Motorsport. Er sagt: „Jeder bei uns im Motorsport-Team hat denselben Antrieb: Wir möchten uns auf der Rennstrecke mit der stärksten Konkurrenz messen – und dabei für BMW Siege feiern. Deshalb ist das LMDh-Projekt für uns eine echte Herzensangelegenheit und genau jene neue Herausforderung, die wir uns gewünscht haben. Auf uns wartet ein extrem spannendes Projekt. In Daytona oder Sebring um Gesamtsiege kämpfen zu können, das ist ein enormer Ansporn. Vor uns liegt jede Menge Arbeit, aber die Vorfreude darauf ist gewaltig.“

LMDh-Rennwagen verfügen per Reglement über einen Verbrennungs- sowie einen Elektromotor. Während jeder Hersteller seinen eigenen Verbrennungsmotor einsetzen kann, sind der Elektromotor und die Batterie sowie das Getriebe Einheitsbauteile. Auch das Chassis wird von einem externen Partner gebaut. Geplant ist ein BMW M Motorsport Werksengagement mit zwei Fahrzeugen ab der IMSA-Saison 2023. Das Einsatzteam sowie die Fahrerbesetzung für die beiden LMDh-Prototypen werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Der letzte große Sieg eines BMW Prototyps datiert aus dem Jahr 1999, als der BMW V12 LMR die 24 Stunden von Le Mans (FRA) gewann. In derselben Saison hatte das Fahrzeug auch bei den 12 Stunden von Sebring in den USA triumphiert.

Quelle: Pressemitteilung BMW Group PressClub Deutschland

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