Die nächsten zwei Wochen dürften das Herz eines jeden Motorsportfans höher schlagen lassen: Am kommenden Wochenende vom 15./16. Juni steht die 87. Ausgabe des Langstreckenklassikers in Le Mans an – und nur wenige Tage danach folgt das legendäre 24-Stunden-Rennen durch die „Grüne Hölle“ am Nürburgring. Während Mettler bei seiner Premiere an der Sarthe noch in den Support-Rennen „Road to Le Mans“ ins Lenkrad greift, darf er sich in der Eifel wiederholt zum Fahrerfeld des Hauptevents zählen. Auch nach dem Mega-Event am Nürburgring ist für den Luzerner jedoch noch keine Pause in Sicht, denn Anfang Juli wartet bereits der nächste 24h-Einsatz mit dem Schweizer Team Autorama Motorsport.

Der Michelin Le Mans Cup als Wegbereiter zur Langstrecken-Legende
13 Kilometer lang ist der „Circuit de la Sarthe“ und damit zählt er zu einem der längsten im Rennkalender. Zudem hat der Kurs den mit Abstand höchsten Vollgasanteil. Unzählige Geschichten wurden hier bereits geschrieben, Drama und Erfolg liegen so nahe zusammen, wie sonst kaum. Kein Wunder, bei Durchschnittsgeschwindigkeiten weit über 200 km/h.

Lauf drei und gleichermassen das Saisonhighlight im Michelin Le Mans Cup verschaffen Yannick Mettler gewiss ein erhöhtes Bauchkribbeln beim Ertasten des ehrwürdigen Asphalts, denn Trainingsmöglichkeiten vor Ort gibt es hier nicht. Wie in den beiden Saisonläufen zuvor wird der Luzerner auf dem CBRX Mercedes-AMG GT3 by SPS Performance mit der Startnummer 54 diese Herausforderung annehmen und dabei durch seinen Teamkollegen Dexter „Jeffrey“ Müller unterstützt.

Eine Woche später dauert die Runde doppelt so lange
Nahezu verdoppeln wird sich die Streckenlänge in der Folgewoche: An der Nürburgring Nordschleife erwartet den schnellen Schweizer sein viertes 24-Stunden-Rennen in der Eifel. Zusammen mit seinen Teamkollegen Tobias Müller und Tristan Viidas wird er erneut für die Mannschaft von Black Falcon antreten, diesmal im Identica Mercedes-AMG GT4 mit der Startnummer 70. Nach zwei Klassensiegen in den beiden Vorjahren sind die Ambitionen groß und der 24h-Hattrick am Nürburgring zum Greifen nah.

Yannick Mettler
Foto: O. Selzer

Vorbereitung ist das Y und M – YouTube und Muskeltraining als Trainingsbasis?
Nicht ganz, aber hinsichtlich Le Mans ist dies tatsächlich nicht allzu weit von der Realität entfernt. Während der Online-Streaming-Dienst allerdings nur einen ersten Eindruck vom Streckenverlauf aus der Fahrerperspektive vermitteln kann, hilft erst das ausgiebige Training auf einem der hauseigenen Rennsimulatoren der RacingFuel Academy, mit dem französischen Kurs auf Tuchfühlung zu gehen. Hinzu kommen Nachtfahr-Trainings sowie ein intensiviertes Ausdauer-Training in den Wochen zuvor. 24h-Rennen zählen somit auf vielen Ebenen zu den körperlich anspruchsvollsten Herausforderungen – nicht nur für den Rennfahrer, sondern auch für die Teams, Marshals und unzähligen Helfer.

Aller guten Dinge sind drei
Anfang Juli und damit nur kurze Zeit nach diesen beiden Großevents wird Mettler ein weiteres Mal das Schweizer Team von Autorama Motorsport by Wolf-Power Racing unterstützen. Denn bei den 24 Stunden von Portimao (Portugal) wechselt die Antriebsachse wieder von Heck zu Front und die Fahrzeugklasse vom GT-Boliden zum TCR Kompakt-Sportwagen. Die Mannschaft um Stefan Tanner und Adrian Wolf, für die er bereits im Januar den Goldpokal beim 24h-Rennen in Dubai erkämpfen konnte, setzt damit aus gutem Grund erneut auf den Eidgenossen. Fazit: Von Sommerloch keine Spur! Es bleibt weiterhin eine spannende, ereignisreiche und vor allem abwechslungsreiche Saison.

Zeitplan & Livestream-Infos:
„Road to Le Mans“ Rennen 1 (1h): Donnerstag, 13. Juni, 17:30 CET

„Road to Le Mans“ Rennen 2 (1h): Samstag, 15. Juni, 11:30 CET

Livestream: www.lemanscup.com

24h Nürburgring:
Samstag, 22.6. – Sonntag, 23.6. (Start/Finish 15:30)

Livestream: www.24h-rennen.de TV: RTL Nitro

24h Portimao:
Samstag 6.7. – Sonntag 7.7. (Start/Finish 12.00)

Livestream: www.24hseries.com

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