Am vergangenen Wochenende fiel der Startschuss zur International GT Open auf dem Grand-Prix Kurs von Budapest (Ungarn). Yannick Mettler, der für das Team Lazarus antritt, sorgte beim Auftaktrennen auch sogleich für das erste Highlight: Der 30-jährige Luzerner stellte den Bentley Continental GT3 mit der Startnummer 26 beim ersten Qualifying in die vorderste Startreihe.

Mit Platz 4 und 7 bei den Rennläufen am Samstag und Sonntag zeigte man sich beim Debüt-Einsatz des britischen Kult-Sportwagens am Hungaroring ebenfalls zufrieden.

AUSGANGSLAGE: (FAST) ALLES NEU

Sowohl für das Team Lazarus als auch für die Ingenieure von M-Sport (Bentley Motorsport Einsatzteam) war an diesem Wochenende fast alles neu. Da der Bentley Continental GT3 bis anhin noch nie auf dem Hungaroring im Einsatz war, gab es noch keine Erfahrungswerte. Auch die Michelin Reifen waren Neuland – und Testfahrten waren in den vergangenen Monaten aufgrund der aktuellen Lage kaum möglich.

Yannick Mettler Team Lazarus Hungaroring GT Open 2020
Foto: Yannick Mettler

„Im Training hatten wir noch sehr viel Basisarbeit zu erledigen. Für mich war auch die Strecke neu, so dass es in kurzer Zeit viele Eindrücke zu verarbeiten gab. Die Ingenieure von Lazarus und M-Sport haben jedoch einen Mega-Job gemacht und uns in grossen Schritten nach vorne gebracht, sodass ich püntklich zum ersten Qualifying abliefern konnte. Ein tolles Erfolgserlebnis für die gesamte Mannschaft!“, so Mettler nach dem Qualifying.

Im ersten Rennen übergab Mettler den V8-Twin-Turbo Boliden beim Boxenstopp schließlich an dritter Position an seinen Teamkollegen Fabrizio Crestani (Italien). Dieser hatte bei zwei aufeinanderfolgenden Saftey-Car Phasen etwas Pech und verlor im Restart-Getümmel einen Platz. Da das Rennen auch hinter dem Saftey-Car zu Ende ging, schrammte das Duo schliesslich knapp am Podium vorbei.

IM RENNEN FEHLTEN DIE ERFAHRUNGSWERTE

Team Lazarus Bentley Continental GT3 Hungaroring GT Open 2020
Foto: Yannick Mettler

Beim Sonntags-Qualifying holte Crestani mit einer ebenfalls starken Runde zunächst den sechsten Startplatz, im Rennen konnte das Duo die Pace jedoch erneut nicht ganz aufrecht halten. Über die Distanz fehlten die Erfahrungswerte zum Reifenverschleiss, sodass die beiden Piloten mit stark abbauenden Reifen zu kämpfen hatten. Mettler brachte das Auto schliesslich auf dem siebten Rang ins Ziel, wobei er in der Anfangsphase seines Stints noch die drittschnellste Rennrunde drehte.

Den Livestream-Zuschauern wurde insgesamt tolles Racing geboten und alles in allem war es für das Team ein positiver Saisonauftakt, so dass man optimistisch auf die nächsten beiden Rennläufe am 22./23. August im französischen Paul Ricard blickt.

Quelle: Pressemitteilung Yannick Mettler

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