YACO Racing expandiert zur Saison 2018 und wird neben dem ADAC GT Masters auch in der ADAC TCR Germany starten.

YACO Racing aus Plauen in Sachsen expandiert zur Saison 2018. Neben dem ADAC GT Masters steigt die Mannschaft von Uwe Geipel ebenfalls in die ADAC TCR Germany ein.

Foto: J Plümer

In der ADAC TCR Germany wird man einen Audi RS3 LMS einsetzen, als Pilot steht der junge Österreicher Simon Reicher fest. Reicher debütierte 2017 in der starkbesetzten Tourenwagenserie und fuhr für das Certainty Racing Team aus den Niederlanden. In der Rookie-Wertung wurde er, deutlich hinter Luca Engstler, 2. Dazu belegte Reicher mit 28 Punkten den 27. Platz in der Gesamtwertung.

Teamchef Uwe Geipel: „Wir haben Simon bereits in der vergangenen Saison beobachten können und sehen in dem 17-Jährigen großes Potenzial. Hinzu kommt, dass er seine letzte Saison bereits auf einem Audi A3 bestritten hat. Diese Kombination macht ihn zu einem unserer Wunschkandidaten.“ Einen ersten gemeinsamen Test haben YACO Racing und Simon Reicher bereits absolviert. Dazu meinte Simon Reicher: „Ich bin sehr beeindruckt, wie gut wir bei dem ersten Test zusammengearbeitet haben. Ich bin mir absolut sicher, dass ich bei Uwe Geipel in der kommenden Saison sehr viel lernen werde. Schließlich stehe ich noch ganz am Anfang meiner Motorsport-Karriere.“ Weitere Tests sind bereits in den kommenden Wochen geplant, in denen der Grundstein für eine gemeinsame erfolgreiche Saison 2018 gelegt wird.

Für YACO Racing markiert das Engagement auch die Rückkehr in den Tourenwagensport. Bevor man sich im ADAC GT Masters engagierte war man im Toyota Yaris Cup und der ADAC Procar aktiv. Dazu absolvierte man mit einem selbst entwickelten Toyota Corolla S2000 Gaststarts in der Tourenwagen-WM, der WTCC. Für die ADAC Procar entwickelte man ebenfalls einen Toyota Auris S2000 selbst.

„Unsere Planung für die Saison 2018 ist damit jedoch noch nicht abgeschlossen. Falls andere TCR Piloten auf der Suche nach einem erfahrenen Einsatzteam sein sollten, nehmen wir diese Anfragen gerne entgegen“, so Teamchef Uwe Geipel.

Auch der Verbleib im ADAC GT Masters ist sehr wahrscheinlich, auch wenn das Team das Programm noch nicht bestätigte, spricht die Truppe bereits davon, dass die siebente Saison der Mannschaft in der „Liga der Supersportwagen“ kurz bevorsteht. Im Jahr 2017 erlebten Philip Geipel und Rahel Frey ein Jahr voller Pleiten, Pech und Pannen im Audi R8 LMS. Die beiden wurden mit drei Zählern nur 36. der Gesamtwertung – eine herbe Enttäuschung für die Mannschaft, welche in den vorherigen Jahres des Öfteren um Podestplätze und Siege fightete.

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Als wandelndes Motorsportlexikon hat Jonas seine Nase überall drinstecken, wo Motorsport drauf steht. Neben seinem Interesse für GT-Fahrzeuge - hier ist sein eigenes Magazin GT-place.com zu empfehlen - hat Jonas vorallem ein Fabel für den Breitensport wie die VLN oder NES500, die WEC oder Tourenwagensport wie die Supercars.
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