Das Wochenspiegel Team Monschau (WTM Racing) hat bei den beiden Läufen der Asian Le Mans Series in Abu Dhabi seinen ersten Podiumsplatz in der Meisterschaft geholt. Leonard Weiss, Torsten Kratz und Hendrik Still fuhren mit dem 460 PS starken Duqueine M30-D08 im ersten der beiden vierstündigen Rennen auf den zweiten Platz. Im zweiten Lauf belegte das Trio in einer spannenden Schlussphase Platz vier. Damit beendet WTM Racing seine erste Saison in der Asian Le Mans Series auf Meisterschaftsrang drei.

Im Samstagsrennen erwischen WTM Racing und Rinaldi Racing einen perfekten Tag. Der Duqueine mit der Startnummer 22 setzte sich schnell auf der zweiten Position fest, bis kurz vor Rennhälfte das Rennen mit der roten Flagge unterbrochen werden musste. Nach dem Restart lag WTM Racing sogar für einige Zeit in Führung und beendete das Rennen auf einem hervorragenden zweiten Platz.

Foto: Nathalie Ost

Topmotiviert ging WTM Racing ins zweite Rennen des Wochenendes, das den Abschluss der Saison 2022 markieren sollte. Es ging in die Nacht hinein und wieder lief es für WTM Racing ausgezeichnet. Wechselweise lag man auf der ersten und zweiten Position. Damit lag man auf Titelkurs in der LMP3-Klasse. Äußerst ungelegen kam dann allerdings eine Safety-Car-Phase 75 Minuten vor Schluss, die es den Gegnern wieder erlaubte, aufzuschließen. Nun musste Leonard Weiss, der sich am Renntag aufgrund einer Erkältung unwohl fühlte, sich in einem harten Fünfkampf beweisen. Kämpferisch meisterte er trotz der Umstände einen 65-Minuten-Stint, am Ende musste sich WTM Racing aber mit Platz vier begnügen.

Foto: Nathalie Ost

Die Asian Le Mans Series 2022 markierte auch den Auftakt der erneuten Partnerschaft mit Rinaldi Racing. Dieser lief erfolgreich, in allen vier Rennen kam der Bolide ins Ziel und war vom Tempo her äußerst konkurrenzfähig. Auch gelang Rinaldi Racing ein weiterer dritter Platz in der Meisterschaft in der heißumkämpften GT3-Klasse der Asian Le Mans Series mit einem Sieg beim zweiten Rennen in Dubai. WTM Racing wird 2022 auch mit einem Ferrari 488 GT3 von Rinaldi Racing im GT-Sport antreten.

Stimmen nach dem Rennen

Leonard Weiss (Fahrer Duqueine M30-D08 #22): „Es waren spannende zwei Wochen mit einem guten Ergebnis. Wir hatten von Anfang das Ziel, in dieser Meisterschaft mindestens einen Podiumsplatz einzufahren. Das ist uns gelungen. Es war eine tolle Leistung des ganzen Teams. Wir hatten keinerlei Probleme mit dem Auto und sind alle vier Rennen ohne Schaden durchgefahren. Leider musste ich im letzten Rennen mit einer Erkältung fahren. Ich wusste vorher gar nicht, ob ich überhaupt fahren kann. Schade, dass wir den Titel um 13 Sekunden verpasst haben. Trotzdem ist es ein gutes Ergebnis und mit zwei Pokalen wieder zu Hause zu sein ist alles, was wir uns erhofft haben. Die zwei Wochen haben eine Menge Spaß gemacht.“

Foto: Nathalie Ost

Torsten Kratz (Fahrer Duqueine M30-D08 #22): „Die beiden Abu Dhabi Rennen liefen fehlerlos für uns. Der zweite Platz beim Samstagrennen war das Ergebnis einer perfekten Strategie des Teams und einer fehlerlosen Arbeit von uns Fahrern hinter dem Lenkrad. Das Auto war topvorbereitet und das Setup machte uns vor allem auf die Distanz stark. Beim Sonntagsrennen lief es ähnlich gut für uns, aber die Safety-Car-Phase spielte uns nicht gerade in die Karten. Hinzu kam noch, dass Leo gesundheitliche Probleme hatte. Unglaublich, wie er seinen Stint dennoch durchgefahren ist! Das hat uns am Ende den vierten Platz im Rennen und den Dritten in der Gesamtmeisterschaft gesichert. Ein super Erfolg für das gesamte Team. Jetzt freue und konzentriere ich mich auf die Saison 2022 in Europa. Die ALMS hat gezeigt, dass wir sehr gut aufgestellt sind.“

Hendrik Still (Fahrer Duqueine M30-D08 #22): „Es war eine tolle Erfahrung und wir sind überglücklich mit Platz drei in der Gesamtwertung sowie unserem zweiten Platz am Samstag. Am Sonntag gab es dann ein spannendes Finale, das wir sogar zeitweise angeführt haben. Wir waren bis eine Stunde vor Rennende im Kampf um die Meisterschaft und hatten dann etwas Pech mit der Safety-Car-Phase. Ich danke dem ganzen Team rund um WTM und Rinaldi Racing sowie meinen Teamkollegen Leo und Torsten für die spannenden Rennen. Ein ganz besonderer Dank geht auch an Georg Weiss, der mir das Vertrauen geschenkt hat, nach einer langen Zeit ausschließlich in GT-Fahrzeugen wieder einen LMP3 fahren zu können.“

Quelle: Pressemitteilung WTM Racing

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