Mit neuem Mut und Zuversicht will Peter Posavac zum siebten lauf der VLN wieder angreifen. Technische Probleme verhinderten bisher ein befriedigendes Ergebnis.

Aufgrund von Fehlern in der Fahrzeugelektronik musste der Essener beim sechsten Langstreckenmeisterschaftslauf den Zetti noch im Rennen abstellen. Wie bei VLN 2 hatte eine Komponente „Schluckauf“ und legte bis zu einem Systemneustart die gesamte Elektronik des High-Tech-Boliden lahm. Um weitere Gefährdungen oder Beschädigungen zu vermeiden entschied man sich daher beim letzten Rennen, das Fahrzeug abzustellen und das Rennen abzubrechen.

Am kommenden Samstag wird die Stammmannschaft auf dem Kult-Boliden, mit Jörg Müller, Alex Lambertz und Peter Posavac am Volant, wieder die Top-10 anvisieren. „Heil und problemlos ankommen ist jedoch unser oberstes Gebot,“ so der Fahrzeugeigner, „Der Publikumsliebling wurde bei Walkenhorst Motorsport nochmals gründlich untersucht und sollte keine Probleme mehr bereiten. Ebenso ist das GT3-Taxi der PP-Group am Freitag wieder im Einsatz. Dieses wurde am Freitag vor VLN 6 in der ersten Taxi-Runde an der Kurzanbindung stark getroffen und beschädigt. Dem Taxigast und Jörg Müller als Fahrer ist nichts passiert. Alles in Allem ein ärgerlicher Unfall, aber das Taxi ist repariert und bereit für die nächsten Gäste.“

Jörg Müller will auch endlich wieder im Ziel ankommen. „Mit dem siebten Gesamtplatz beim 6h-Rennen haben wir sauber vorgelegt. Dass wir das letzte Rennen vorzeitig beenden mussten, ist natürlich ärgerlich. Aber umso motivierter gehen wir nun an den kommenden Lauf ran. Ein Platz unter den besten zehn sollte schon drinnen sein.“

Auch Alex Lambertz ist zuversichtlich und kann es kaum erwarten: „Ich will natürlich – wie immer – alles geben! Unsere Renn-Pace war beim letzten Mal sehr gut und ich denke, wenn wir dieses Mal ohne Probleme durch fahren können, werden wir eine gute Platzierung einfahren können!“

Beim 41. RCM DMV Grenzlandrennen verschaffte Lambertz sich einen Einblick in die andere Seite des Motorsports: „Beim letzten VLN war ich als Mechaniker aktiv. Denn auch diese Seite des Sports macht Spaß! Bereits 2015 konnte ich Erfahrungen als Mechaniker in der VLN sammeln. Schließlich man lernt dadurch extrem viel.“

Aber Lambertz weiß auch, wo er im Motorsport hingehört: „Es war eine tolle Erfahrung wieder mal auf dieser Seite zu stehen, aber dennoch sitze ich dann lieber im Auto als nur daneben zu stehen und da hat natürlich der Gasfuß auch gejuckt.“

Der siebte Saisonlauf, das 58. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen, startet am 22. September 2018 um 12 Uhr über die reguläre Zeit von vier Stunden.

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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