Mit der 50. Auflage des legendären 24h-Rennen auf dem Nürburgring vom 26. bis 29. Mai 2022 steht die große Jubiläumsveranstaltung auf dem Kalender. Das Team der White Angel Viper hat sich wie in den letzten Jahren als erste Nennung zum Rennen eingeschrieben. Die Dodge Viper CC GT3 wird mit der Startnummer #13 wieder in der Klasse AT für alternative Treibstoffe an den Start gehen und für die Stiftung Fly&Help Spendengelder sammeln, um weitere Schulen zu bauen. Das gesamte Team rund um Bernd Albrecht arbeitet ehrenamtlich.

Sebastian Asch
Foto: L. Rodrigues

Bereits jetzt steht die gesamte Fahrerbesatzung für die White Angel Viper fest: Der zweifache ADAC GT Masters Champion Sebastian Asch wird auch 2022 wieder ins Cockpit steigen. Neben Teamchef Albrecht werden sich Andreas Sczepansky und Kurt Ecke die Arbeit am Lenkrad teilen, beide sind Nordschleifen- und Langstreckenerfahren und ergänzen das Team somit hervorragend. Ecke sowie Sczepansky traten in den letzten Jahren in der SP7 und SP9 beim 24h-Rennen an und sind als Porsche-Spezialisten regelmäßig bei Cup-Rennen am Steuer.

White Angel Viper N24h 2021 vl. Bernd Albrecht, Reiner Meutsch, Manfred Sattler
Foto: BOTSCHAFT.digital / L. Rodrigues

Teamchef Bernd Albrecht sagt freudig: „Das runde Jubiläum des 24h-Rennen wird eine ganz besondere Veranstaltung und wir sind stolz wieder als erstes Team mit der Viper auf der Nennliste zu stehen. Unser Ziel ist es, erneut für Fly&Help Spenden für mindestens eine weitere Schule in Togo zu sammeln und hoffen auf viel Unterstützung. Für unsere ehrenamtlich engagierte Truppe laufen die Vorbereitungsarbeiten schon auf Hochtouren und wir zählen die Tage, bis es wieder in die Grüne Hölle der Nordschleife geht.“

Er ergänzt: „Ich bin glücklich, dass ich bereits im Februar die komplette Besatzung habe und begrüße Andreas und Kurt im Team. Über die erneute Teilnahme von Sebastian freue ich mich besonders, er ist einfach ein Künstler am Lenkrad der Viper – das hatte er im Regenschauer vergangenes Jahr eindrucksvoll bewiesen.“

2021 wurden beim 24h-Rennen Spenden gesammelt, mit denen eine Grundschule in Brasilien realisiert wird. Die Stiftung Fly&Help von Reiner Meutsch hat bereits über 500 Schulen auf dem gesamten Globus eröffnet, inzwischen kommt etwa jeden dritten Tag eine weitere dazu. Meutsch besuchte das Team persönlich am Nürburgring und dankte der Mannschaft für ihren einzigartigen Einsatz für den guten Zweck vor dieser eindrucksvollen Kulisse.

White Angel Viper #13 N24h 2021
Foto: BOTSCHAFT.digital / L. Rodrigues

Noch vor dem 24h-Rennen 2022 hat das Team sein erstes Ziel erreicht und Spenden für eine weiterführende Schule gesammelt. Eine bereits bestehende Grundschule im afrikanischen Städtchen Zooti wird mit einem Gymnasium ergänzt, um den Kindern nachhaltigen Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Somit wird nun weiter für eine zweite Grundschule in der Region gesammelt und damit das Engagement weiter ausgebaut. Bei der bestehenden Schule wurde ebenfalls eine langfristige Finanzierung der Essensversorgung in der Mensa, sowie für den Strom und die medizinische Betreuung gesichert.

Die White Angel Viper von Fahrzeugeigner Manfred Sattler ist zurzeit in Mayen bei Vulkan Racing. Michael Mintgen, ein absoluter Spezialist für den US-Boliden, sorgt für eine umfassende Revision der Viper, um das GT3 Fahrzeug mit Kultcharakter und großer Fangemeinde fit für das Jubiläums-24h-Rennen zu machen.

White Angel Viper N24h 2021 Dodge Viper CC GT3 #13
Foto: BOTSCHAFT.digital / L. Rodrigues

Die 50. Auflage des härtesten Langstreckenrennen der Welt wird wieder ein Millionenpublikum rund um den Globus vor die Bildschirme fesseln und zigtausende Fans werden in die Eifel pilgern, um hautnah in der Grünen Hölle Rennsport vom feinsten zu erleben. Nach dem bisherigen Stand wird das Campen rund um die Nordschleife endlich wieder möglich sein und für eine entsprechend atemberaubende Atmosphäre rund um die Nordschleife sorgen.

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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