Zugegeben, der Titel enthält ein wenig Ironie. Nach den ersten beiden Trainingsläufen am Donnerstag hat Toyota mit dem TS050 Hybrid die schnellsten Rundenzeiten hingelegt.

Die private Konkurrenz in der LMP1 konnte – wenig überraschend – die Zeiten der Kölner Toyota Motorsport GmbH bei den Trainings am Donnerstag nicht mitfahren. Formel-1-Pilot Fernando Alonso konnte dabei zusammen mit seinen Kollegen Sebastien Buemi und Kazuki Nakajima im ersten Training eine erste Bestzeit mit 1:58.392 Minuten in den belgischen Asphalt fahren. Im zweiten Training musste das Pilotentrio der Nummer 8 jedoch Platz machen für die Teamkollegen der Startnummer 7.

Mike Conway, Kammui Kobayashi und Jose Maria Lopez fuhren am Nachmittag mit 1:56.172 Minuten noch einmal fast 2 Sekunden schneller. Bereits seit heute Morgen man beide Toyotas mit der Le-Mans-Spezifikation auf die Strecke. Dass die Werksmannschaft damit in den Sektoren eins und drei auf der Ardennen-Rundbahn damit die schnellsten waren, überrascht wenig. Dass die Privatteams den zweiten Sektor für sich beanspruchen, ist dafür umso überraschender. Rebellion und Co konnten den Toyotas hier den Rang ablaufen.

Überraschend war auch der holprige Start der heutigen Trainingsläufe. Nachdem die Software der Rennleitung ihren Dienst verweigerte und man so erst mit zehnminütiger Verspätung starten konnte, sorgten mehrere gelbe und zwei rote Flaggen für einige Unterbrechungen in den Trainingssessions.

Während in der LMP2 erneut Dragonspeed im Oreco-Gibson die schnellsten der LMP2 Klasse waren, konnten in der GTE-Klasse Ford und Porsche – Gulf-Racing sicherte die schnellste Runde im neuen 911er RSR in der GTE-AM-Wertung – die ersten Bestmarken setzen. Weit ab davon fanden sich Ferrari und Aston Martin ein. BMW fuhr dem Feld in bekannter Manier vorerst hinterher.

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Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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