Toyota wird wohl den Fahrerkader zur Supersaison der WEC umbauen.

Toyota wird zur Supersaison der WEC den Fahrerkader wohl recht deutlich umbauen. Laut Sportscar 365 stehen José María López und Anthony Davidson vor dem Aus bei den Japanern.

José María López ist ein Neuling im Sportwagensport. Nachdem er zwischen 2014 und 2016 dreimal in Folge Tourenwagenweltmeister wurde, schloss sich der Argentinier dem japanischen Werksteam in der LMP1 an. López sein Grundspeed blitzte zwar des Öfteren durch, aber er fiel auch mit vielen Fehlern und Unfällen auf. So hatte er beim Saisonauftakt in Silverstone einen schweren Unfall im Regen, bei dem er sich einen Wirbel brach. Aufgrund der Verletzung musste er das Rennen in Spa ausfallen lassen und fuhr bei den 24h Le Mans nur im 3. Wagen. Dazu hatte er auch immer wieder Probleme im Überrundungsverkehr – in Shanghai kollidierte er in Führung liegend kurz vor Schluss mit dem Porsche 911 RSR aus der GTE Pro von Richard Lietz. Ergebnis: Radaufhängung kaputt und der Sieg war weg.

Anthony Davidson konnte in diesem Jahr bei einigen Läufen seinen gewohnten Speed nicht abrufen. Zusätzlich musste er das Rennen in Austin auslassen, Toyota begründete diesen Schritt mit „persönlichen Problemen“. Nach der Zwangspause kam er stärker und schneller zurück und konnte Siege in den letzten drei Saisonläufen einfahren.

Toyota Teammanager Pascal Vasselon spielt den mangelnden Speed allerdings herunter: „Wenn man sechs Piloten hat gibt es immer welche, die nicht solche guten Leistungen abrufen, wie die anderen Piloten. Das ist im Langstreckensport normal.“

Die Piloten für die Supersaison wird Toyota im Januar in Tokio bekannt geben.

Sportscar365 vermutet, dass Fernando Alonso mehrere Rennen für die Mannschaft bestreiten wird, nachdem er zuletzt in Bahrain beim Rookietest für die Japaner fuhr. Ebenfalls am Rookietest nahm der LMP2-Shootingstar Thomas Laurent aus Frankreich teil – ob er Chancen auf einen Fahrerplatz in einem der TS050 hat, ist offen.

Toyota treu bleiben wird aber der Schweizer Sébastien Buemi. Und das trotz, dass sein Formel E-Werksteam Renault ab der Saison 2019/2020 zu Nissan werden wird. Nissan und Toyota sind seit Jahren erbitterte Rivalen, aber laut Toyota hat die WEC für Buemi Vorrang vor der Formel E.

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