Die GTE-Am könnte zur „Super-Saison“ deutlich anwachsen.

Zur „Super-Saison“ der WEC könnten deutlich mehr GT-Boliden am Start stehen. Während in die GTE-Pro BMW werksseitig einsteigt, steht auch die GTE-Am vor einem Boom.

Foto: S. Schneider

Porsche gibt zum kommenden Jahr den neuen 911 RSR für Kunden frei und es könnten gleich fünf der spektakulären und lautstarken 911er am Start stehen. Proton Competition wird höchstwahrscheinlich das Programm verdoppeln und zwei 911 RSR an den Start schicken. Selbiges hat auch Gulf Racing UK vor, doch hier ist man noch weit davon entfernt das ganze als fix zu bezeichnen. Dazu könnte es ein weiteres deutsches Team in der WEC geben, denn die erfolgreiche deutsche Porsche Carrera Cup Mannschaft Project1 (früher auch als Tolimit bekannt) eruiert einen Einstieg in die Sportwagen-WM.

Foto S. Schneider

Auch das Aston Martin Aufgebot in der GTE-Am könnte sich vergrößern. Das der kanadische Geschäftsmann Paul Dalla Lana erneut sein Fahrzeug an den Start bringt gilt als sicher. Dalla Lana würde allerdings schon gleich zu Saisonbeginn 2018 den neuen Aston Martin Vantage GTE einsetzen, welcher 2018 debütieren wird. In der GTE-Am sind allerdings nur Jahreswagen erlaubt. TF Sport steigt wohl aus der GTE-Klasse der ELMS in die GTE-Am-Klasse der WEC auf. Das die britische Mannschaft, welche aus der britischen GT-Meisterschaft und ELMS bekannt ist, gilt als sicher. Und noch ein weiteres britisches Kundenteam könnte mit dem Vantage in die GTE-Am der WEC aufsteigen: Beechdean AMR. Genau wie TF Sport würde man aus der ELMS in die WEC aufsteigen. Teamchef Andrew Howard hat bereits angekündigt mehrere Autos in mehreren Serien einzusetzen.

Foto: M. Brückner

Clearwater Racing aus Singapur wird wohl weiterhin mit dem Ferrari 488 in der GTE-Am starten. Teamchef Weng Sun Mok bestätigte das nach einer erfolgreichen Debütsaison. Eine endgültige Entscheidung soll noch vor dem Saisonfinale in Bahrain fallen. Auch die Spirit of Race-Mannschaft aus der Schweiz wird wohl der Sportwagen-WM erhalten bleiben. Der Ferrari 488 wird von AF Corse eingesetzt. Laut AF Corse Chef Amato Ferrari hofft man darauf, dass man in Bahrain das Programm bestätigen kann. Dazu soll noch ein weiteres bekanntes Ferrari-Team starkes Interesse haben mit dem 488 in der GTE-AM der WEC zu starten – um welches Team es sich handeln soll ist aber noch unbekannt.

Dazu kehrt möglicherweise Larbre Competition mit der spektakulären Corvette C7.R in die WEC zurück, welche mit dem gewaltigen V8-Sound US-Flair versprüht. Die französische Mannschaft versuchte in diesem Jahr mit je einer Corvette in der GTE-Pro und der GTE-Am zu starten, scheiterte aber an diesem Projekt. Das Team von Jack Leconte setzte aber bereits in den Jahren 2015 und 2016 die Corvette C7.R in der GTE-Am in der WEC ein. In diesem Jahr fuhr die Mannschaft mit dem Wagen nur bei der ELMS in Monza und bei den 24h Spa.

Foto: S Schneider

Es gibt bereits erste Gerüchte, dass Ford den GT für Kundenteams zur Verfügung stellen könnte. Laut Informationen von Dailysportscar würde der erste Interest aber nicht die komplette Saison fahren. Der 2. interessierte Kunde hat sich aber nicht auf den Ford GT festgelegt, er würde ggf. auch bei anderen Herstellern anfragen.

Somit könnten im besten Fall in der Saison 2018/2019 13 Fahrzeuge in der GTE-Am starten – zusammen mit den 10 Werkswagen in der GTE-Pro würde das die WEC vor ein Problem stellen, denn man versucht die Anzahl der GT-Fahrzeuge und Prototypen in der Serie ungefähr gleich zu halten. Zusätzlich hätte man am liebsten nur eine Maximalanzahl von 32-34 Autos in der Serie, da es ansonsten die Organisation vor neue Herausforderungen in Sachen Logistik stellen würde. Deshalb geistert momentan die Idee herum, dass die GTE-Am auf 7-8 Fahrzeuge begrenzt werden kann und von jedem Hersteller nur zwei Autos erlaubt sein werden. Eine feste Entscheidung dazu gibt es aber noch nicht.

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