Driver’s Eye, ein bahnbrechendes, in den Helm integriertes Kameragerät, wurde in der FIA World Endurance Championship während des freien Trainings zum Saisonabschluss der 8 Stunden von Bahrain erfolgreich getestet.

Foto: FIA

Eine Mikrokamera (10 mm Durchmesser und nur 2,5 Gramm schwer), die in Augenhöhe auf der Schutzpolsterung an der Innenseite des Fahrerhelms angebracht ist, vermittelt dem Zuschauer das Gefühl, hinter dem Lenkrad zu sitzen, indem sie das, was der Fahrer sieht, live auf Fernsehbildschirme überträgt.

Die patentierte Technologie wurde von Bell Racing Helmets und Zeronoise, zwei Marken der Racing Force Group, entwickelt. Die Zusammenarbeit zwischen der kultigen Marke für Rennhelme und dem High-End-Spezialisten für maßgeschneiderte Technologien ermöglichte es, der Show eine ganz neue Dimension zu verleihen.

Driver’s Eye ist die allererste FIA-homologierte Helmkamera. Die Technologie wurde beim diesjährigen Großen Preis von Belgien erstmals in der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft vorgestellt und wurde in den letzten beiden Saisons in der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft ausgiebig eingesetzt.

Die Helme der Toyota Gazoo Racing-Fahrer Sébastien Buemi und Brendon Hartley wurden bei den freien Trainings vor den 8 Stunden von Bahrain am vergangenen Wochenende mit dem Gerät ausgestattet, das einen einzigartigen Einblick in die Arbeit der Fahrer hinter dem Steuer des Toyota GR010 Hybrid Le Mans Hypercar ermöglichte.

Alex Miotto Haristos, Racing Force Group, sagte: „Die Entwicklung von Driver’s Eye erforderte eine sehr vielseitige Arbeit, angefangen bei den Sicherheitsvorschriften und der Kombination von Elektronik und Helm-Know-how mit dem Ziel, etwas Neues zu bieten, das normalerweise unzugänglich ist: die unverfälschte und intime Sicht auf das Geschehen auf der Rennstrecke aus dem Inneren des Helms. Jetzt hält diese Technologie auch in der WEC Einzug und bringt neue Emotionen in eine der prestigeträchtigsten Meisterschaften der Welt.“

Richard Mille, Präsident der FIA Langstrecken-Kommission, sagte: „Technische Innovationen waren schon immer ein fester Bestandteil der FIA World Endurance Championship, und die Tatsache, dass einige der Entwicklungen nicht nur auf der Strecke, sondern auch im Bereich der Übertragung präsent sind, ist eine großartige Nachricht für die Meisterschaft. Ich bin voll des Lobes für die Arbeit der Hersteller der Driver’s Eye-Kamera, die ein sehr kompaktes Gerät produziert haben, und für die Sicherheitsabteilung der FIA, die das notwendige Homologationsverfahren überwacht hat. Die WEC ist die erste FIA-Serie, in der die Fans die Möglichkeit haben, Aufnahmen der Driver’s Eye-Kamera in Fahrzeugen mit geschlossenem Cockpit zu erleben.“

Frédéric Lequien
Foto: FIA WEC

Frédéric Lequien, CEO der FIA WEC, sagte: „Wir suchen immer nach Wegen, um das Erlebnis unseres Sports für unsere Fans zu verbessern, und diese neueste Driver’s Eye-Technologie hilft, eine ganz neue Perspektive auf das Geschehen im Cockpit zu eröffnen. Ich möchte mich bei Bell Racing Helmets, Zeronoise und der FIA dafür bedanken, dass sie dies möglich gemacht haben, und wir freuen uns darauf, diese aufregende neue Technologie in Zukunft häufiger zu präsentieren.“

Foto: FIA WEC / John Rourke / AdrenalMedia.com

Brendon Hartley, Toyota Gazoo Racing Fahrer, sagte: „Es ist großartig, wie kompakt und leicht das Gerät ist. Während des Fahrens spürt man es nicht wirklich, und man vergisst, dass man überhaupt eine Kamera dabei hat. Das Filmmaterial ist sehr cool. Das wird den Fans eine ganz neue Dimension eröffnen und ihnen eine gute Vorstellung davon vermitteln, was wir beim Fahren der Hypercars erleben.“

Quelle: Pressemitteilung FIA

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