Wayne Taylor Racing gewinnt im Konica Minolta Cadillac DPi #10 die 58. Ausgabe des Rolex Daytona 24h. Auf Platz zwei folgt das Mazda Team Joest mit dem Mazda DPi #77. Dahinter überquert der JDC-Miller Motorsports Cadillac #5 die Ziellinie und komplettiert damit das Podest.

Auch wenn die 58. Ausgabe des Langstreckenklassikers in Daytona / Florida in diesem Jahr mit dem historisch kleinsten Starterfeld – gemeldet waren 38 Starter – in die Geschichtsbücher eingehen wird, kann das Rolex Daytona 24h 2020 der IMSA WeatherTech SportsCar Championship mit einigen Superlativen auftrumpfen. Denn das diesjährige Rennen gilt inzwischen als das Rennen mit den wenigsten Gelbphasen – insgesamt wurde nur sieben Mal das gelbe Tuch geschwenkt – und mit den meisten Rennrunden, derer es 833 waren. Zudem verzeichnet das diesjährige Langstreckenrennen im Sunshine State die längste Grünphase, mit insgesamt 482 Runden.

Relativ früh hat sich die Gesamtführung im Feld abgezeichnet. Bereits drei Stunden vor Schluss konnten Renger van der Zande (NED), Kamui Kobayashi (JP), Ryan Briscoe (AUS) und Scott Dixon (AUS) die Spitze des Feldes im Wayne Taylor Racing #77 für sich beanspruchen. Auf Platz zwei der DPi- und Gesamtwertung überqueren das Mazda Team Joest #77 – mit Oliver Jarvis (GB), Olivier Pla (FRA) und Tristan Nunez (USA) am Steuer – mit einem Rückstand von 1:04,677 Minuten die Ziellinie. Dahinter reiht sich die Mannschaft von Mustang Sampling Racing / JDC-Miller Motorsports #5 mit Sébastien Bourdais (FRA), Joao Barbosa (POR) und Loic Duval (FRA) am Steuer ein auf dem Podest auf Platz drei ein.

Auch in der zweiten Prototypenklasse war relativ schnell die Spannung raus und die Reihenfolge früh entschieden.In der Klasse LMP2 gewinnt die Mannschaft von Dragonspeed USA im ORECA LMP2 07 #81 mit Colin Braun (USA), Ben Hanley (GB), Henrik Hedman (SWE) und Harrison Newey (GB) nach 811 Runden das 24h-Rennen. Auf Platz zwei mit zwei Runden Rückstand überquert der PR1 Mathiasen Motorsports im ORECA LMP2 07 #52 Ben Keating (USA, Simon Trummer (SUI), Gabriel Aubry (FRA) und Nicolas Boulle (USA) am Steuer die Ziellinie. Dahinter reiht sich der Era Motorsports ORECA LMP2 07 #18 mit Ryan Lewis (GB), Kyle Tilley (GB), Dwight Merriman (USA) und Nicolas Minassian (NED) auf Platz Drei ein.

Renn Action vom Feinsten boten die beiten GT-KLassen. In der GTLM-Wertung boten sich die beiden Porsche 911 RSR #911 und #912 mit dem BMW M8 GTLM #24 des BMW Team RLL während dem gesamten Rennen spannende und faire Positionskämpfe an der Spitze. Innerhalb der ersten Rennstunden prügelte Chaz Mostert in handbuchartiger Manier den Münchner Boliden von Starplatz sechs an die Spitze der Klasse. Auch immer ein Wörtchen an der Spitze mitzureden hatte die Mannschaft der brandneuen Corvette C8R #3. Antonio Carcia (ESP), Nicky Catsburg (NED) und Jordan Taylor (USA) überquerten letztlich auf Platz vier liegend die Ziellinie. Für BMW endet das Rolex Daytona 24h zum zweiten Mal in Folge auf der Spitze des Podiums. Der BMW M8 GTLM #24 mit Jesse Krohn (FIN), Chaz Mostert (AUS), Augusto Farfus (BRA) und John Edwards (USA) überquerte die Ziellinie mit einem Vorsprung von 14.01 Sekunden vor dem Porsche 911 RSR #912 mit Earl Bamber (NZL), Laurens Vanthoor (BEL) und Mathieu Jaminet (FRA). Knapp dahinter folgt der Porsche 911 RSR #911 mit Nick Tandy (GB), Fred Makowiecki (FRA) und Matt Campell (AUS).

Der Risi Competizione Ferrari 488 GTLM #62 fiel eineinviertel Stunden vor Schluss auf Platz fünf liegend mit einem Reifenplatzer aus. durch diesen Schaden ereilte das Fahrzeug vermutlich ein Schaden an der Radaufhängung, der nicht mehr reparabel gewesen sein wird.

In der GTD-Klasse kämpften die Markenkollegen von Paul Miller Racing #48 und GRT Magnus #44 im Lamborghini Huracan GT3 um die Spitze. Immer wieder einen Finger im Spiel hatte der Audi R8 LMS #88 von WRT Speedstar Audi Sport im Kampf um die Spitze.
Die Reihenfolge der drei Podiumskandidaten in der Klasse GTD:
1. Paul Miller Racing Lamborghini Huracan GT3 #48 mit Bryan Sellers (USA), Corey Lewis (USA), Andrea Caldarelli (ITA) und Madison Snow (USA)
2. GRT Magnus Lamborghini Huracan GT3 #44 mit Andy Lally (USA), John Potter (USA), Spencer Pumpelli (USA) und Marco Mapelli (ITA)
3. WRT Speedstar Audi Sport Audi R8 LMS #88 mit Dries Vanthoor (BEL), Mirko Bortolotti (ITA), Rolf Ineichen (SUI) und Daniel Morad (CAN)

Das Ranking in der Übersicht:

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Michael Brückner
Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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