Im Rahmen der Abschlussfeier der 2018er Saison von Walkenhorst Motorsport aus dem niederächsischen Melle gibt Firmeninhaber und Teamchef Henry Walkenhorst einen Ausblick auf die 2019er Saison.

Zum Feiern hat Henry Walkenhorst in diesem Jahr allen Grund. Mehr als einhundert Gäste waren zur Saisonabschlussfeier in die Hallen der niedersächsischen Mannschaft geladen. Zur Eröffnung bedankte sich Walkenhorst bei Partnern, Sponsoren und allen voran beim Team. Denn ohne sein Team wären die Erfolge nicht möglich gewesen, die man im siebten Jahr nach Gründung feiern konnte. Auch gab der Teamchef einen Ausblick auf die kommende Saison. Nach dem Gesamtsieg der 70. Ausgabe des 24-Stunden-Klassikers in Spa-Francorchamps war Walkenhorst Motorsport in aller Munde. So wurde man bereits als Kundenteam bei der DTM ins Gespräch gebracht. Doch hier erteilte Walkenhorst allen Spekulanten eine Absage.

„Wir werden definitiv keine DTM fahren. An den Gerüchten ist nichts dran. Als Teamchef ist mir gesundes Wachstum besonders wichtig. Und da ist die DTM eine Nummer zu groß für uns. Ich sehe ja, welche Probleme andere so Teams haben. Dann lieber einen Schritt nach dem anderen.“ erklärt Walkenhorst gegenüber LSR-Freun.de.

Wie bereits im Livestream der VLN-Langstreckenmeisterschaft am vergangenen Wochenende angekündigt, bestätigt Walkenhorst seine Pläne noch einmal, 2019 in der Intercontinental GT Challenge starten zu wollen. „Die Intercontinental GT Challenge entspricht genau unserer Kragenweite. Das verstehe ich unter gesundem Wachstum. Das sind fünf großartige Strecken. Und für mich geht ein Traum in Erfüllung, diese fünf Strecken selbst befahren zu können.“ bekräftigt der Teamchef. Mit wie vielen Autos man an den Start gehen würde, ließ Walkenhorst an dieser Stelle noch offen. Auch ist noch offen, wer neben ihm selbst, am Steuer sitzen wird.

Als Vorgeschmack auf die kommende Saison präsentierte Walkenhorst Motorsport beim letzten VLN-Lauf einen dritten BMW M6 GT3 mit allen fünf Strecken der Intercontinental GT Challenge.

Walkenhorst Motorsport BMW M6 GT3 Intercontinental GT Challenge - Bathurst
Foto: D. Matschull
Walkenhorst Motorsport BMW M6 GT3 Intercontinental GT Challenge - Laguna Seca
Foto: D. Matschull
Walkenhorst Motorsport BMW M6 GT3 Intercontinental GT Challenge - Spa
Foto: D. Matschull
Walkenhorst Motorsport BMW M6 GT3 Intercontinental GT Challenge - Suzuka
Foto: D. Matschull
Walkenhorst Motorsport BMW M6 GT3 Intercontinental GT Challenge - Kyalami
Foto: D. Matschull

Die Intercontinental GT Challenge wird 2019 fünf Rennen auf fünf Kontinenten veranstalten. Der Startschuss fällt am 02. Februar 2019 im australischen Bathurst mit dem Liqui Moly Bathurst 12 Hour. Im März folgen die California 8 Hours (30.03. – 31.03.2019) auf dem nordamerikanischen Kontinent. Im belgischen Spa-Francorchamps (Europa) schlägt der Motorsportzirkus zu den TOTAL 24 Hours of Spa vom 27. – 28. Juli 2019 auf. Darauf folgt am 24./25. August 2019 das 10-Stunden-Rennen im japanischen Suzuka (Asien). Den Abschluss der 2019er Saison der Intercontinental GT Challenge bildet das neu hinzugekommene neunstündige Rennen von Kyalami in Südafrika.

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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