Am Wochenende ging der VCO „Grand Slam“ von iRacing Special-Events in seine dritte Runde. Das iRacing 24h Spa-Francorchamps powered by VCO bot alles: ausgeklügelte Strategie-Duelle, spannende Positionskämpfe und Drama bis zur letzten Runde. Der Sieg ging nach 610 Runden an die Mannschaft von VRS Coanda Simsport und den #108 McLaren MP4-12C GT3. Am Steuer wechselten sich Joshua Rogers, Jeremy Bouteloup, Joni Takanen und Mack Bakkum ab. Rogers hatte sich zuvor auch die Pole-Position gesichert.

Mit einer im Vergleich zu den anderen Fahrzeugen in der Spitzengruppe leicht versetzten Strategie und einer konstant guten Pace erarbeitete sich die VRS Coanda Simsport Mannschaft bereits früh einen kleinen Vorsprung aus. Diesen hielt das Quartett bis zum Schluss und sorgte so für den zweiten Coanda-Triumph in Spa-Francorchamps. 2014 hatte das Team an gleicher Stelle das erste 24-Stunden-Rennen auf iRacing überhaupt für sich entschieden.

Der zweite Platz auf dem Podium ging mit 20,123 Sekunden Rückstand an MSI eSports im #127 McLaren mit den Fahrern Alejandro Sánchez, Marc Pérez und Oriol Bohé. Weitere 16 Sekunden dahinter sicherte sich das MAHLE RACING TEAM mit dem #3 BMW Z4 GT3 den dritten Platz auf dem Podium. Dieses Auto wurde von den Williams Esports Fahrern Lasse Bak, Agustín Canapino und Arthur Lehouck pilotiert.

iRacing 24h Spa
Foto: VCO

Das 24-Stunden-Rennen auf der iRacing-Plattform war vom Start bis ins Ziel dramatisch. Bereits zu Beginn warf ein Massencrash einige Teilnehmer aus dem Rennen. Auch im weiteren Verlauf bekamen die Fans im Livestream turbulente Szenen geboten, inklusive einer Dreier-Kollission im Kampf um Platz sechs wenige Minuten vor der Zielflagge.

Reaktionen der Sieger:

Joshua Rogers (VRS Coanda Simsport, Sieger): „Es war ein aufregendes Rennen. Es hat wohl keiner von uns damit gerechnet, dass es am Ende nach 24 Stunden noch so eng zugehen würde. Alle haben einen fantastischen Job gemacht, und in den Top-5 hat sich kaum jemand einen Fehler geleistet. Das hat das Rennen wirklich sehr spannend gemacht. Für uns war es defintiv ein Sprintrennen, vor allem in der zweiten Hälfte. Besonders in der Nacht war es schwierig, konzentriert zu bleiben. Aber am Ende haben wir es geschafft.“

Mack Bakkum (VRS Coanda Simsport, Sieger): „Ich habe mich zu Beginn ein bisschen verrechnet. Ich ging davon aus, dass wir in der ersten Stunde 27 Runden fahren müssen, aber es waren nur 26. Also sind wir anfangs sehr benzinsparend gefahren, um auf 27 Runden zu kommen. Aber weil wir so viel Benzin gespart haben, konnten wir am Ende einen Boxenstopp weniger machen. Ich bin natürlich sehr happy.“

Jeremy Bouteloup (VRS Coanda Simsport, Sieger): „Es gab in diesem Rennen mehrere Herausforderungen. Zum Beispiel, wie sehr sich der Grip von der Nacht zum Tag verändert hat. Außerdem musste man zu Beginn seines Stints ein bisschen die Reifen schonen. Da wir eine andere Strategie gefahren sind als unsere Gegner, war es teilweise schwer zu wissen, wo wir genau stehen. Aber gegen Rennende war die Situation wieder etwas klarer und wir haben realisiert, dass wir den Sieg holen können.“

Joni Takanen (VRS Coanda Simsport, Sieger): „Ich bin nur wenig gefahren. Denn ich habe mich mit dem Auto nicht ganz wohl gefühlt und hatte in meinem ersten Stint Schwierigkeiten mit der Pace. Im zweiten Stint hat das dazu geführt, dass ich mich gedreht habe. Das hat uns aber nur zehn Sekunden gekostet, aber ich hatte nicht genügend Vertrauen. Also haben wir unseren Plan geändert, um das Maximum an Pace aus unserem Auto herauszuholen, und ich bin die wenigsten Stints von allen gefahren.“

Im Rahmen des VCO „Grand Slam“ präsentiert die Virtual Competition Organisation 2020 die iRacing Special-Events auf dem Nürburgring, in Le Mans, in Spa-Francorchamps und in Road Atlanta. Das Rennen in Road Atlanta, das „Petit Le Mans“, steht am 3./4. Oktober auf dem Programm.

Quelle: Pressemitteilung VCO

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