Ein Wochenende für die Geschichtsbücher für Max und Axel Friedhoff. Das Familien-Duo sicherte sich den vierten Platz in der Klasse SP7 und damit den 16. Gesamtrang beim 41. RCM DMV Grenzlandrennen, dem sechsten Lauf der VLN in diesem Jahr.

Axel und Max Friedhoff
Foto: L. Rodrigues

Ursprünglich wollte das Vater-Sohn-Gespann in einem KTM X-BOW die diesjährige Saison in der Eifel bestreiten. Doch Mitte des Jahres sollte Axel Friedhoff die Möglichkeit bekommen, einen 911er Cup-Porsche zu erwerben. Ein Traum ging für den Wittlicher in Erfüllung. So wechselte man nicht nur das Fahrzeug, sondern auch die Klasse. Ab sofort ist also die SP-7 das Zuhause von Vater und Sohn.

Max Friedhoff ist nicht ohne Grund nach dem Rennen außer sich vor Freude: „Also prinzipiell hätte es nicht besser laufen können. Im Quali konnten sowohl mein Vater als auch ich unsere Bestzeiten aus dem letzten Rennen um mehr als zehn Sekunden verbessern. Die Setup-Änderungen, die wir am Freitag herausgefahren haben, zahlten sich also aus.

Gestartet von Gesamtplatz 29 war der Junior zunächst beeindruckt. „Schon ein gewaltiger Anblick, wenn man quasi direkt hinter den GT3-Autos auf die erste Kurve zu fährt.“ Für Abwechslung im Rennbetrieb sorgten einige Unfälle in der Anfangsphase und damit verbundene Code-60-Zonen. Neben der Freude gibts aber auch Kritik vom Junior „Leider gab es auch wieder die in letzter Zeit so oft kritisierten Staus dank undurchsichtiger Flaggenregelung.“

Auch der Vater, Axel Friedhoff ist begeistert vom neuen Renngefährt. Nach Ende des ersten Drittels wechelsten Vater und Sohn den Platz und Axel Friedhoff begab sich auf den Asphalt. Hier lieferte er sich mit einem weiteren Cup-Porsche einen tollen und fairen Kampf um die vierte Position in der Klasse. „Vielen Dank an die Startnummer 78 für den schönen Fight!“ lässt der Senior an Milan Kodidek und Marcus Löhnert von RCM – RPM Racing ausrichten.

Als Max Friedhoff dann den Schlussstint übernahm, musste er dann jedoch etwas Dampf rausnehmen. Spritsparen war angesagt. So erreichten Vater und Sohn auf einem 16. Gesamtrang und einem vierten Platz in der Klasse beim zweiten Rennen im neuen Fahrzeug die Zeillinie.

„Ein großer Dank geht hier an unser gesamtes Team, die bei beiden Boxenstopps eine wahre Glanzleistung vollbracht haben!“ freut sich Max Friedhoff.

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Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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