Beim sechsten Lauf der Langstreckenmeisterschaft 2018 siegen Klaus Bachler und Martin Ragginger im Porsche 911 GT3 #4 von Falken Motorsports vor den Teamkollegen Stef Dussldorp und Alexandre Imperatori im BMW M6 GT3 #3. Konrad Motorsport komplettiert das Treppchen.

Bereits in der ersten Kurve übernahm Bachler die Führung vom Polesetter David Pittard im Walkenhorst-BMW M6 GT3 #36. Wenig später folgten die Teamkollegen. Dabei sorgte der Österreicher für einen Eintrag in die Geschichtsbücher. Mit einer Zeit von 7:56,259 Minuten fuhr Bachler die schnellste je gewertete Rennrunde in der VLN.

„Das war schon eine ziemlich perfekte Runde“, sagte Bachler mit einem verschmitzten Lächeln. „Dafür muss alles passen. Und auf den letzten Metern hatte ich Glück, dass ich bereits auf der Döttigner Höhe an den langsamsten Autos vorbeikam, während meine Verfolger im Tiergarten noch Verkehr hatten.“

Neben den Teamkollegen Imperatori und Dusseldorp hatte das Porsche-Duo vor allem mit dem Audi #29 von Land Motorsport an der Spitze zu kämpfen. Nach einem Reifenschaden in Runde 15 war das Rennen für Land Motorsport aber in Führung liegend vorzeitig beendet.

„Natürlich hätten wir gerne gewonnen“, gestand Dusseldorp. „Wir hatten auch vom Team aus freie Fahrt. Aber am Ende war der Porsche einfach schneller. Aus Teamsicht steht der Doppelsieg im Vordergrund. Und wir freuen uns tierisch.“

Konrad Motorsport auf Platz drei bei VLN6 2018
Foto: L. Rodrigues

Auch bei Konrad Motorsport ist man außer sich vor Freude, wie Brück nach dem Rennen mitteilte: „Endlich der erste Podestplatz! […] Das hätte bei VLN drei, vier oder fünf schon passieren können. Leider gab es immer irgendein kleineres oder größeres Problem, so dass wir erst heute den verdienten Erfolg einfahren.“

Sein Teamkollege Di Martino ergänzt: „Platz drei fühlt sich für uns wie ein Sieg an und ist sowohl für uns Fahrer als auch die ganzen Jungs rund um Franz Konrad der verdiente Lohn vieler harter Arbeit.“

Als schnellstes Team in der GT3-Premium-Wertung wurden Steve Jans, Marek Böckmann, Philip Hamprecht und Adam Osieka im GIGASPEED Team GetSpeed Performance Porsche 911 GT3 R auf Platz vier abgewunken. „Wir haben zum sechsten Lauf den Reifenpartner gewechselt und sind jetzt vor allem über die Distanz stärker“, erklärte Jans und gibt die Marschroute für die bevorstehenden drei Rennen aus: „Die Luft an der Spitze ist sehr dünn. Aber wir haben jetzt eine gute Basis, auf der wir aufbauen können. Wir wollen in diesem Jahr definitiv noch einen Podestrang im Gesamtklassement.“

Das Team AutoArena Motorsport fuhr mit dem Mercedes-AMG GT3 auf Rang fünf vor dem Frikadelli Racing Team (Porsche) und Walkenhorst Motorsport (BMW). Zwei Teams in den Farben von H&R-Spezialfedern fuhren auf die Plätze acht und neun. Uwe Alzen Automotive stellte das schnellste SP7-Fahrzeug, Mühlner Motorsport das beste Cup-2-Fahrzeug. Als Zehnter feierte Ralf Schall in der H4 seinen 101. Klassensieg, wie gewohnt an der Seite von Christopher Gerhard im Porsche 911 GT3 Cup (997).

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Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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