Nach dem Umstieg vom KTM X-BOW zum Porsche 911 GT3-Cup und ersten Testrunden vor dem vierten VLN-Lauf entschied sich das Team aus Wittlich für einen Start in der SP7, Max Friedhoff verriet uns die Hintergründe:

___STEADY_PAYWALL___

Max Friedhoff
Foto: L. Rodrigues

Eigentlich wollten Max und Axel Friedhoff mit einem KTM X-BOW die diesjährige Saison in der VLN fahren. Im Vorfeld des vergangenen vierten Laufes der Langstreckenmeisterschaft gab das Vater-Sohn-Gespann jedoch den Start mit einem Porsche 911 GT3 Cup bekannt. Zu den Hintergründen des Fabrikatswechsels äußerte man sich bereits vor Wochen. Wenige Tage vor dem Start zum 6h-Rennen – dem fünften Lauf der VLN-Saison 2018 – will man nicht in der sonst üblichen Cup2-Klasse mit dem Fahrzeug starten, sondern forciert einen Antritt in der SP7. Max Friedhoff hat für den Klassenwechsel drei Gründe parat, die er gegenüber LSR-Freun.de gerne erklären möchte.

So ist das Umfeld für Friedhoff ein entscheidender Punkt für den Umschwung gewesen: „Einerseits sehen wir die Cup2, vor allem mit Blick auf die bisherigen Rennen 2018, eher als Klasse, in der sich reine Profi(t)-Teams wie Mühlner oder GetSpeed samt Profi-Rennfahrern tummeln. Wir erhoffen uns von der SP7 eine etwas entspanntere Atmosphäre ohne ständige Proteste wegen Kleinigkeiten nach jedem Rennen und einen faireren Umgang auf der Strecke.“

Weiterhin stellt Friedhoff auch die Klassenstruktur und die Teilnehmervielfalt für die Entscheidung in den Vordergrund: „Ein weiterer Grund ist, dass für uns zur VLN einfach die SP-Klassen gehören, in denen man ein Auto selbstständig weiterentwickeln kann und dem Starterfeld so etwas mehr Farbe verleihen kann.“

Aimpoint Cup Clio 2014
Foto: L. Rodrigues

Und schlussendlich wollen die Friedhoffs Loyalität gegenüber den Partnern beweisen, die in der Cup2 nicht möglich gewesen wären: „Schon seit unserer Debüt-Saison konnten wir eine fantastische Partnerschaft mit Leo van der Maden (Madeno Racing) aus Holland aufbauen, der als Entwicklungspartner für Öhlins tätig ist. Mit seinen Fahrwerken konnten wir 2014 die Clio-Cup-Meisterschaft und 2016 die SP3T-Meisterschaft gewinnen. Diese Partnerschaft wollen wir einfach nicht aufgeben, wozu wir in der Cup2 allerdings gezwungen wären, da dort nur das KW-Fahrwerk homologiert ist.“

Aimpoint-Racing wird beim ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen am 18.08.2018 in der Vater-Sohn Besetzung mit Axel und Max Friedhoff antreten. Das Zeitraining beginnt um 08:30 Uhr. Das grüne Tuch zum Rennstart fällt um 12:00 Uhr. Die Starterliste wird in den kommenden Tagen erwartet.

In eigener Sache:

Du hast den Beitrag bis zum Schluss gelesen? Hat er Dir gefallen? Wenn Du die LSR-Freun.de unterstützen möchtest, kannst Du das mit einem Abonnement bei SteadyHQ tun.

Damit hilfst Du uns, auch in Zukunft erstklassige Berichte, Dokumentationen und Reportagen aus der Welt der Langstreckenrennen zu erarbeiten und zu erstellen.

Unterstütze uns auf Steady

Die LSR-Freun.de sagen Danke!

Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
Kategorie: NewsTags:
Jetzt kommentieren

Noch keine Kommentare vorhanden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld.

*

Ich stimme zu.

Passende Beiträge zum Thema: