Perfekte Bedingungen sollte der zweite Lauf der Langstreckenmeisterschaft mit sich bringen. Das Wetter passte, der Astra TCR wurde in Rekordzeit nach dem letzten Ausfall auf die Beine gestellt und das Team war hochmotiviert. Einer Zieleinfahrt beim DMV 4h-Rennen am 07. April 2018 stand nichts im Wege. Fast nichts.

Trotz verheißungsvollem Training und bis 38 Minuten vor Rennende tollem Rennverlauf, gab es wieder ein enttäuschendes OUT für den S.-Pace Racing Opel ASTRA.
Matthias Wasel setzte den vollständig neu aufgebauten ASTRA mit 8:57.202 auf den 7. Startplatz der Klasse TCR. Die ersten 7 Fahrzeuge lagen innerhalb von 9s Differenz. Dies zeigt die Ausgeglichenheit der Rennfahrzeuge und der Fahrer in dieser stark besetzten TCR Klasse. Teamchef Jochen Schruff war dann auch sehr zufrieden mit der Performance des vollständig neu aufgebauten Renners.

Startfahrer Matthias Wasel behauptete in den ersten Runden seinen Startplatz und verringerte die Distanz zu den vor ihm platzierten Teams. Die ersten 3 konnten sich jedoch, aufgrund der besseren Startposition in der 2. Startgruppe und der daraus resultierenden freien Strecke in den ersten beiden Runden, absetzen. Matthias hatte dagegen ab der 1. Runde mit Positionskämpfen zu tun, die ganz schnelle Rundenzeiten verhindern. Trotzdem überholte er in der 6. Runde den vor ihm liegenden Seat Cupra TCR und übernahm die 6. Position. Die behauptete er auch bis zum ersten regulären Boxenstop. Für den 2. Stint übernahm jetzt Ben Bünnagel den ASTRA. In seiner 4. Runde hatte er einen leichten Ausrutscher zu vermelden. Es folgte ein unplanmäßiger Boxenstop, bei dem das Team die beschädigten Kunststoffteile entfernte und den jetzt hinten ´nackten´ ASTRA wieder auf die Reise schickte. Durch diesen Stop verlor man einen Platz im Zwischenklassement.

Nach dem letzten regulären Boxenstop übernahm Markus Diederich den Renner. Die Mechaniker des S.Pace-Racing Teams schafften einen schnellen Stop, so dass Markus direkt hinter dem vor ihm platzierten Seat wieder auf die Strecke fahren konnte. Markus überholte den Konkurrenten dann auch prompt und machte den verlorenen Platz wieder wett (6.). Dann die Hiobsbotschaft über Funk: ´ Tut mir total leid Jungs, bin im Schwalbenschwanz abgeflogen´. Nach erster Begutachtung ist der Schaden reparierbar und dieses mal ist auch viel mehr Zeitvorhanden, um den Opel ASTRA TCR wieder rennfähig zum nächsten Lauf an den Start zu bringen.

Fazit von Teamchef Jochen Schruff:
Nochmals meine Hochachtung vor den Mechanikern unseres Teams, der Fa. Autowelt Lethert und Kissling Motorsport, die unseren ASTRA zum 2.VLN Lauf wieder an den Start bringen konnten. Was mich noch mehr freut, ist die Performance, die der Renner quasi aus dem Stand an den Start gebracht hat! Ebenso haben unsere Fahrer gezeigt, dass sie in dieser stark besetzten Klasse mithalten können. Schade ist natürlich der erneute Unfall-Ausfall. Jetzt ist wieder das Team gefragt, den Schaden zu beheben und den Renner zum nächsten Lauf an den Start zu bringen. Aber, ´Das schaffen wir auch dieses mal, versprochen!´.

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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