Die Eifel erwacht. Die Teilnehmer der Langstreckenmeisterschaft haben das Training des ersten Laufes absolviert und Manthey Racing konnte mit einer Bestzeit von 8:03.070 Minuten die Pole zum Start für sich behaupten.

Während das Training bereits eine halbe Stunde später wegen Nebels begann, wird auch das Rennen um dreißig Minuten nahc hinten verschoben. Pünktlich um 12:30 Uhr werden die Piloten der ersten Startgruppe die Start-Ziel-Linie des Nürburgrings zum ersten Mal überqueren.

Die Top Ten in der Übersicht

# Team Fahrzeug Fahrer Zeit
#911 Manthey Racing Porsche 911 GT3 R Estre/Bamber/Vanthoor 8:03.070
#22 WTM Racing Ferrari 488 GT3 Weiss/Kainz/Krumbach 8:03.504
#35 Walkenhorst Motorsport BMW M6 GT3 Hirschi/Abbott/Krognes 8:03.615
#47 HTP Motorsport Mercedes AMG GT3 Mortara/Van Der Zande/Baumann 8:04.166
#12 Manthey Racing Porsche 911 GT3 R Klohs/Kern/Olsen 8:04.264
#99 ROWE RACING BMW M6 GT3 Sims/Krohn/De Phillippi 8:04.436
#912 Manthey Racing Porsche 911 GT3 R Lietz/Tandy/Pilet 8:04.769
#13 Assenheimer+Mulfinger GmbH&Co.KG Mercedes AMG GT3 Assenheimer/Schmid 8:05.654
#98 ROWE RACING BMW M6 GT3 Catsburg/Westbrook/Edwards 8:06.934
#3 Falken Motorsports BMW M6 GT3 Dumbreck/Klingmann 8:07.919

Kühlerschaden für Schettler im Porsche Cayman

Für Andreas Schettler im Pixum Team Adrenalin Motorsport Porsche Cayman der Klasse V6 endete das Training sehr früh. Mit einem Kühlerschaden blieb der Baden-Badener am Ende der Mercedes-Arena liegen. Noch in der Nacht von Freitag auf Samstag wechselten die Mechaniker den Motor des Weissacher Sport-Coupes. Fahrerkollege Christian Büllesbach lässt nach dem Ausfall wissen: „Wir geben alles, nur nicht auf!“

Für Beat Schmitz und Andreas Sommerberg im markanten „Pascha“ BMW 325i E90 endet das Rennen bereits im Qualifying. Nach einer Kollision mit einem anderen Fahrzeug blieb der Speedbeat-„Bimmer“ im Kiesbett vor der Mercedes-Tribüne am Grand-Prix-Kurs liegen.

Eine Kollision mit einem Cayman musste auch der BMW von Falken Motorsport einstecken, was zu einem längeren Boxenstopp mit Reparaturarbeiten führte. Auch Wolfgang Destree trug einen kapitalen Schaden an seinem 997er Porsche „Sex Bomb“ davon. In einem spontanen Aufruf fragte Destree über Olli Martini – Streckensprecher der VLN – nach einem Auspuff für seinen Porsche, damit er den ersten lauf der VLN vollführen könne.

Auch auf dem LKW kehrte der Lamborghini von Konrad-Motorsport ins Fahrerlager zurück. Mit einem Schaden am Heck endete das Qualifying für Christopher Brück, Michele Di Martino und Matias Henkola bereits frühzeitig. Einen Reifenschaden sorgte für den Abflug des Lamborghini Huracan mit Matias Henkola am Steuer. Ein Start um 12:30 Uhr scheint aktuell aussichtslos.

Ausfälle auch schon vor dem ersten Training

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Bereits am Freitag sorgten einzelne Ausfälle für Aufsehen. So hing der 325i von Rolf Derscheid mit Frontschaden am Haken des Abschleppwagens. Rolf Derscheid dazu:“Eine Betriebsmittelspur an der Einfahrt zum Galgenkopf bereitete unseren Einstellfahrten ein jähes Ende. Der Fahrer ist ok, das Auto leider nicht.“ Das Urgestein setzt fort: „Wir setzen alles daran, zum nächsten Lauf wieder dabei zu sein.“

Auch für den 308er Peugeot von Nett Motorsport war bereits am Freitagnachmittag Feierabend. In einem spektakulären Abflug im Hatzenbach zerstörte Jürgen Nett den Franzosen irreparabel, sodass man sich bereits am Samstag wieder in der heimischen Werkstatt in Mayen einfand. Ein Start zu VLN 2 scheint nicht gesichert, da die Wiederherstellung des Fahrzeugs zu umfangreich sei.

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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