2017 war das Erfolgsjahr schlechthin für die amerikanische Sportwagenschmiede von Jim Glickenhaus. Neben dem Rundenrekord von 6,33 Min. auf der Nordschleife und der Pole-Position beim 24h-Rennen stellte die Mannschaft im November den Nachfolger des Erfolgsmodells SCG003 vor.

Die kommende Saison wird die Sportwagenmanufaktur mit reduziertem Einsatz in der Eifel antreten. Während man sich bereits voll und ganz auf die Tests und Produktion des 2019er Modells 004S konzentriert, wird man das 24h-Rennen 2018 mit nur einem Fahrzeug der alten Generation – dem SCG003S – bestreiten. Ob und wie ein Einsatz in der Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring geplant ist, steht derweil noch in den Sternen.

Ziel der Amerikaner ist es, den SCG004 bei verschiedenen Langstreckenrennen – unter anderem in Le Mans, Sebring und Daytona – an den Start zu bringen. Zudem arbeitet man bereits an einem „SCG Boot“ oder „SCG Volcano“, welcher ein geländegängiges Allradmodell darstellen soll. Mit diesem Fahrzeug versucht die SCG verschiedene Rallys, wie die Baja 1000 in Angriff zu nehmen. Erste Konstruktionszeichnungen des Fahrzeugs sind bereits veröffentlicht worden.

Foto Scuderia Cameron Glickenhaus
Foto Scuderia Cameron Glickenhaus
Foto Scuderia Cameron Glickenhaus
Foto: Scuderia Cameron Glickenhaus Facebook

Jim Glickenhaus verkündet in einer offiziellen Pressemeldung bereits den Ausverkauf des 2019 004S „Founders Edition“. Damit begibt sich die Sportwagenmanufaktur des Regisseurs in die Produktion des Dreisitzers mit zentraler Fahrerposition. Das 2020er Modell kann nun direkt beim Hersteller vorbestellt werden. Der 1180kg schwere Kohlefaserbolide wird einen 690PS starken Basismotor beherbergen, der optional noch leistungsgesteigert werden kann. Übertragen wird die Kraft mit einem manuellem Sechsgang-Getriebe, welches optional um Paddleshifts erweitert werden kann. Mit einem Kaufpreis von 400.000$ wird der SCG004 nur ein Fünftel des SCG003 kosten, der mit einem Gegenwert von 2.200.000 $ gekennzeichnet ist.

Ein Einfamilienhaus wäre uns bei dem Preis vorerst dennoch lieber. Damit kann man zwar nicht durch die Weltgeschichte fahren. Zumindest ist es bei den aktuellen Temperaturen schön warm und man hat ein Dach überm Kopf.

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Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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