Nach einer Saison in der TCR-Germany kehrt der Duisburger VW-Pilot an die Nordschleife zurück. Mit einem respektablen achten Platz im deutschen Ableger der TCR-Rennserie ist Leuchter mehr als zufrieden. „Dafür, dass wir im Januar noch nicht mal eine eigene Werkzeugkiste hatten, ist das ein hervorragendes Ergebnis. Mit drei Podestplätzen in der ersten Saison ist das ein hervorragendes Ergebnis. Wir konnten mit den etablierten Teams immer mithalten.“

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Klar, zum Schluss hatten wir auch viel Pech. Drei unverschuldete Ausfälle in den Rennen, das schmerzt in einer solchen engen Meisterschaft schon extrem. Zumindest waren wir aber immer bestes Volkswagen-Team. Das war uns besonders wichtig. Wir haben immer versucht, Front-Runner der Marke zu sein und das haben wir geschafft. Leider war uns die Balance of Performance in diesem Jahr nicht wohl gesonnen. Aus eigener Kraft konnten wir vorne nicht wirklich mitfahren.

Aber Leuchter weiß, wem er das zu verdanken hat: “Vom Koch bis zum Teamchef ziehen alle an einem Strang. Alle sind sehr motoviert und sprechen die gleiche Sprache. Da hat jeder einzelne gewusst, was zu tun ist. Vielen Dank an dieser Stelle an die ganze Mannschaft. Max (Kruse) und ich sind ganz besonders stolz darauf. Jetzt sind wir am Schauen, ob und wie es nächstes Jahr weiter geht.“

Aktuell bereitet sich Leuchter auf den achten Lauf der VLN vor. „Zurück in der VLN, zurück auf ‚meinem‘ Nürburgring. Ich freue mich riesig. Ich bin gespannt, was das Wochenende für uns bereithält. Wir gehen das ganz locker an. Wir wollen einfach schauen, wie das Team bei einem Langstreckenrennen funktioniert. Das Ergebnis am Ende ist auch erst mal zweitrangig. In erster Linie testen wir das Team und das Auto. Technisch bleibt der Golf nahezu unverändert. Die TCR sagt immer, mit so einem Auto kannst Du überall fahren.

„Am Fahrwerk werden wir nicht viel machen. Das bleibt so, wie wir es auch im Sprint fahren. Wir fahren auch ohne ABS. Wir wollen das auch einfach mal testen. Klar, wir bauen die Tankanlage um. Aber dann fahren wir technisch Langstrecke, genauso wie Sprint.

Starten wird Leuchter zum 58. Barbarossapreis in der Klasse SP3T. „Da der Hankook-Reifen nächstes Jahr nicht mehr vorgeschrieben sind, werden wir mit unserem Partner Dunlop zusammenarbeiten. Das ist auch der Grund, warum wir in der Klasse fahren. Auch unsere anderen Partner unterstützen den Langstreckeneinsatz.

Fest steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht, wer Leuchter im Cockpit unterstützen wird. „Wenn ich mir einen Teamkollegen für eine solche Premiere auf der Nordschleife wünschen dürfte, wäre es Andy Gülden. Mal sehen ob der Wunsch in Erfüllung geht. Notfalls fahre ich dann eben vier Stunden alleine. Das haben ja schon ganz andere geschafft. (lacht)“

„Die VLN ist für mich eine der geilsten Rennserien, auf der geilsten Rennstrecke der Welt. Es macht einfach total Spass. Da bekomm ich gleich schon wieder Gänsehaut.“

Nachgereicht: Um Missverständnissen entgegenzuwirken; Benny Leuchter bezieht sich bei der Aussage des Reifenpartners auf die TCR-Germany. Hier wir Hankook 2018 nicht mehr als Reifenpartner zur Verfügung stehen. In der VLN wird Hankook auch 2019, nach wie vor, als Reifenpartner zur Verfügung stehen.

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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