Beim dritten Lauf zur Veranstalter Gemeinschaft Nürburgring (VLN) reiste das W&S Motorsportteam aus dem schwäbischen Ofterdingen mit drei Porsche Fahrzeugen in die Eifel.

Der seriennahe Porsche Cayman von W&S Motorsport hatte mit 9 Startern reichlich Konkurrenz in der Klasse V5. In der Klasse für alternative Treibstoffe (AT) betreute das Team mit dem Porsche 991 GT3 Cup und 981 Cayman GT4 von Four Motors aus Reutlingen die beiden einzigen genannten Fahrzeuge.

Nachdem der erste Lauf wegen starkem Nebel verkürzt und der zweite wegen Schneefall abgebrochen wurde hatte die Eifel zum dritten VLN Lauf extremes Regenwetter zu bieten. Das Zeittraining für die 194 gemeldeten Fahrzeugen wurde am Samstagmorgen unter noch trockenen Bedingungen gestartet. Entsprechend schickten alle Teams sofort ihre Fahrzeuge auf die 24,358 km lange Kombination aus Nürburgring GP-Strecke und Nordschleife, um eine schnelle Runde unter noch trockenen Bedingungen zu erzielen. Am Ende qualifizierte sich der seriennahe Cayman mit den Fahrern Daniel Blickle (Albstadt) und Niklas Steinhaus (Schwelm) auf Startplatz 3 in der Klasse V5, der Porsche 991 GT3 Cup mit Thomas von Löwis, Rapper Smudo und Daniel Schellhaas am Steuer auf Platz 1 der Klasse AT vor dem Cayman 981 GT4 mit Thomas Kiefer, Andreas Patzelt und Denis Dupont.

Allerdings sollte das Rennen aufgrund der wechselnden Wetterbedingungen und vielen Unfällen zur Lotterie für das Team werden. Daniel und Niklas konnten sich bis zur Rennhälfte in den Top 3 ihrer Klasse etablieren ehe das Auto auf der Strecke aufgrund von Elektronik Problemen mehrfach neu gestartet werden musste. Dies sowie Pech bei der Reifenwahl verwehrte dem Duo schlussendlich einen Platz auf dem Podium. Die zwei Porsche in der Klasse AT konnten das Rennen ohne Probleme in der gestarteten Reihenfolge beenden.

„Bei diesen Wetterverhältnissen immer die richtige Entscheidung zu treffen ist schwer und man benötigt auch eine Menge Glück. Mit den Platzierungen, v.a. beim V5 Cayman, sind wir diesmal etwas unter unseren Möglichkeiten geblieben, aber wir sind froh, alle drei Fahrzeuge unbeschädigt im Ziel zu haben. Nicht selbstverständlich bei einem solchen Rennen“ resümiert Teamchef Patrick Wagner.

Die nun folgende längere Rennpause wird das Team zur weiteren Optimierung der Abläufe nutzen, um dann im Kampf um Podiumsplatzierungen wieder ein gewichtiges Wörtchen mitreden zu können.

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