Mathilda Racing bekommt mit Moritz Oestreich einen neuen Piloten ins Cockpit.

Andy Gülden wird den 3. VLN-Lauf nicht mehr als Solist bestreiten müssen. Der 26-jährige Moritz Oestreich schließt sich Mathilda Racing an und wird sich mit „Mr. Nürburgring“ Andy Gülden den Seat León TCR des Teams teilen.

Nachdem das Team VLN 1 auslassen musste, fuhr Gülden den 2. Lauf Anfang April als Solist in seinem Seat. Doch auch davon ließ sich Gülden, der Chefinstruktor der Nürburgring Driving Academy, nicht aufhalten und feierte in der TCR-Klasse einen Klassensieg. Mit dem ca. 350 PS starken Tourenwagen überquerte er auf dem 29. Gesamtrang die Ziellinie und konnte so einige deutlich stärkere Konkurrenten besiegen.

Der Kontakt zwischen Andy Gülden und Moritz Oestreich kam beim diesjährigen 24h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife zustande, beide fuhren gemeinsam für das Hyundai-Werksteam in der TCR-Klasse, allerdings auf zwei verschiedenen Fahrzeugen.

Im Jahr 2015 fuhr Moritz Oestreich, welcher der Sohn vom ehemaligen DTM-Pilot Markus Oestreich ist, im Opel Astra OPC Cup in der VLN. Gemeinsam mit Robin Strycek fuhr er im Schirmer Team – das Duo konnte sofort mit einem guten Speed überzeugen und fuhr beim Saisonfinale den ersten Klassensieg ein.

Im Jahr darauf gab es für Moritz Oestreich einen großen Aufstieg, er startete bei einigen Läufen in einem Mercedes Benz SLS AMG GT3 von HTP Motorsport, welcher in Zusammenarbeit mit LMS Engineering eingesetzt wurde.

Im Jahr 2017 erfolgte schließlich der Wechsel in die TCR und Oestreich Junior startete erfolgreich in der ADAC TCR Germany. Beim Saisonauftakt in Oschersleben konnte er gleich einen Sieg einfahren und später auf dem Red Bull Ring einen 2. Platz. Dazu fuhr er regelmäßig in die Top Ten. Am Saisonende belegte er somit einen starken 6. Platz in der Gesamtwertung.

„Mit dieser Erfahrung auf frontgetriebenen Zwei-Liter-Autos ist Moritz wie geschaffen für uns“ freut sich mathilda racing Chef Michael Paatz, „er kennt die Strecke genau und weiß, was zu tun ist.“

Die 2017er TCR-Meistermannschaft in der VLN spürt den gestiegenen Druck. Bas Koeten Racing gewann die Klasse beim 24h-Rennen, der SEAT Cupra von FEV Racing VLN 1. „Da steht uns schneller Zuwachs bestens zu Gesichte“, unkt Michael Paatz, „schließlich haben wir etwas zu verteidigen. Wir sind immerhin amtierender TCR-Klassensieger in der VLN!“

 

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