Der legendäre Fuchsschwanz Opel Manta war beim gestrigen VLN-Saisonauftakt das schnellste Fahrzeug aus der Gruppe-H.

Der Opel Manta mit dem legendären Fuchsschwanz hat es wieder einmal geschafft. Das von Kissling Motorsport eingesetzte Fahrzeug konnte einen Klassensieg einfahren. Olaf Beckmann, Peter Hass und Volker Strycek konnten nicht nur die Klasse H2 gewinnen, nein, sie waren auch das schnellste Gruppe-H Fahrzeug im gesamten Starterfeld des gestrigen VLN-Saisonauftakts.

Foto: L. Rodrigues

Beckmann/Hass/Strycek überquerten die Ziellinie im Opel Manta mit einem Vorsprung von fast 5 Minuten vor dem Renault Clio der beiden Araber Mohammed Al Owais und Nadir Zahoud. Die Top 3 werden komplettiert von einem weiteren Renault Clio, welcher von Marcel Umland, Christoph Schmitz und Mathieu Sentis gesteuert wurde.

Doch vorm Start in die Einführungsrunde bereitete der Manta Probleme und konnte nicht mit dem Feld in die Formation Lap starten, sondern wurde in die Box geschoben. Von dort aus konnte das Kultauto aber nachstarten. Für das Nachstarten aus der Box bekam der Opel Manta allerdings eine Zeitstrafe von einer Minute, die ihn aber nicht wirklich störte.

Die Amfangsphase in der Klasse H2 wurde dominiert von den beiden Avia Racing Renault Clio von Stephan Epp/Gerrit Holthaus/Michael Bohrer bzw. Michael Uelwer/Dr. Volker Kühn/Marc Wylach, doch in den Runden 7 und 8 traf das Schicksal das Team mit voller Wucht. Beide Wagen erlitten nach einer Doppelführung einen Motorschaden und mussten abgestellt werden. Epp schrieb danach bei Facebook: „Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man. Wir werden bei VLN 2 wieder angreifen.“

Auch beim TJ Racing Team lief das Rennen nicht optimal. Wegen einem Code 60 Vergehen musste das Team von hinten starten. Dazu gab man auch bereits vor dem Rennen bekannt, dass ein Testtag auf dem Opel Calibra fehlt und man fährt um das Auto zu testen. Am Ende drehten Tobias Jung/Carlos Tavares/Herbert Schmidt im schwarzen Calibra 15 Runden, wurden aber nicht gewertet, da man zu wenig Runden fuhr. Ebenfalls nicht in Wertung kam der 2. Wagen des Teams, der graue Opel Kadett GSI, welchen Tobias Jung/Carlos Tavares/Patrick Boidron/Andreas Kunert steuerten – hier steht ein Ausfall zu buche für den Kadett.

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Als wandelndes Motorsportlexikon hat Jonas seine Nase überall drinstecken, wo Motorsport drauf steht. Neben seinem Interesse für GT-Fahrzeuge - hier ist sein eigenes Magazin GT-place.com zu empfehlen - hat Jonas vorallem ein Fabel für den Breitensport wie die VLN oder NES500, die WEC oder Tourenwagensport wie die Supercars.
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