Peter Posavac bringt zum zweiten Lauf der VLN seinen Z4 GT3 mit prominenter Unterstützung vom ehemaligen BMW-Werksfahrer Jörg Müller an den Start.

BMW Z4 GT3 PP-Group VLN 2 2018
Foto: Peter Posavac

„Bei einem zufälligen Treffen in Lugano während dem Osterwochenende waren Jörg und ich uns schnell einig. Wir kennen uns seit Jahren sehr gut.“ erklärt Peter Posavac – Inhaber und Namensgeber der Essener Agentur PP-Group – gegenüber LSR-Freun.de. „Jörg suchte ein Cockpit und ich einen Fahrer. Bereits beim ersten Lauf scherzten wir im Fahrerlager noch, wie es wäre zusammen zu fahren. Nun freue ich mich, ihn an Bord meines Z4 GT3 zu haben. Er ist eine absolute Bereicherung und Ergänzung des Teams.“

Der bei allen so beliebte Renner mit dem markanten V8-Klang wird nun zum VLN 2 noch ganz in schwarz antreten. „Aufgrund der noch laufenden Sponsorenverhandlungen möchte ich nicht übereilt das neue Kleid präsentieren.“ setzt Posavac fort. „Daher werden wir den Z4 GT3 noch in seiner Grundfarbe starten lassen. Bis zum 24h-Qualifikationsrennen sollte dann auch das endgültige Design fertig gestellt sein. Es wird aber sicherlich wieder ein Knaller!“ verspricht er uns hoch und heilig. 🙂

Jörg Müller am PP-Group Z4 GT3 #50
Foto: L. Rodrigues

Pirelli wird auch weiterhin als Reifenlieferant des vom Team Walkenhorst betreuten Autos für den nötigen Grip sorgen. Jörg Müller wird das Team der PP-Group zudem zum 24h-Qualifikationsrennen und beim 24h Rennen verstärken und unterstützen. Als dritter Fahrer wird Alex Lambertz von der enormen Erfahrung profitieren können. Zum Jahreshöhepunkt steigt dann Routinier Rudi Adams als vierter Fahrer mit in das Cockpit. Da Müller Platin-Status-Pilot ist, wird der Z4 GT3 mit der Startnummer 50 in der Pro-Klasse antreten.

„Ich kenne den Z4 GT3 ja schon lange und konnte einige Rennen auf der Nordschleife damit bestreiten. Es ist einfach ein geiles und ausgereiftes Fahrzeug, welches zwar seit einiger Zeit keine Updates vom Hersteller mehr erhielt, aber noch immer herrlich schnell zu bewegen ist.“ schwärmt Jörg Müller gegenüber LSR-Freun.de. „Das schöne daran ist, dass man in das Auto steigen kann und es bereits komplett fertig ist. Man kann sich vollständig auf das Fahren konzentrieren und muss nicht mehr groß an Setups arbeiten oder Fehler finden und berichten. Das kann uns über die Distanz eines 24h Rennen schon gut nach vorne bringen.“ setzt der ehemalige Pilot aus dem BMW-Werkskader fort.

„Ich weiß was Jörg mit dem Auto leisten kann.“schwärmt Posavac. „Wenn er einen Satz gute Pirelli Qualifying Slicks bekommt, brennt er sicher eine beachtliche Rundenzeit in den Asphalt. Natürlich ist das Auto selbst von der BoP und durch fehlende Weiterentwicklung auf den ersten Blick nicht mehr mit den aktuellen GT3-Fahrzeugen, wie dem M6 zu vergleichen. Jedoch können wir uns auf das Fahrzeug verlassen und zwei Mal rund um die Uhr müssen es alle Teams erstmal schaffen, ich bin da guter Dinge.“ so der Fahrzeugeigner weiter. „Wie die Saison nach dem 24h-Rennen weiter geht, werden wir sehen. Ich bin aktuell einfach nur glücklich endlich wieder Rennen zu fahren. Und das auch noch mit einer bärenstarken Besetzung!“

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Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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