Mit einem hat erkämpften zweiten Platz fuhr die Mannschaft aus dem thüringischen Georgenthal am Samstagabend Richtung Heimat. Die Freude darüber war groß, doch vergisst man die Anstrengungen bis dahin nicht.

Bereits am Samstag morgen hatten Mirko und Anja Lubner mit den Widrigkeiten des Rennalltags zu kämpfen. „Leider hat bei unserer #823 (Jens Wulf, Lukas Thiele und Ilkka Kariste)im Qualifying ein Stein oder anderer Gegenstand den rechten Simmerring vom Getriebe beschädigt. Dadurch lief Öl aus und das Getriebe ging kaputt.“ bestätigt Mirko Lubner gegenüber LSR-Freun.de

Durch ein reglementbedingtes Wechselverbot der Antriebsteile musste die Mannschaft den Astra TCR zum Rennbeginn bereits im LKW parken und die Piloten schauten sich das Rennen von den Tribünen an. Auch für das Schwesterauto – die #822 mit Thorsten Wolter, Rudi Rhyn, Thomas Jäger hinterm Lenkrad – zeichnete sich der Samstag als alles andere als ein Zuckerschlecken ab. Mit einem vierten Platz im Qualifying war man nicht sonderlich zufrieden, wäre doch nach den Ergebnissen des letzten Rennens sicher mehr drin gewesen. „Wir haben dann das Setup für das Rennen komplett umgebaut und die Strategie komplett geändert. Dann verloren wir nach dem Start in zwei Runden durch Code 60 Situationen circa zwei Minuten verloren.“ so der Teamchef weiter.

„Uns blieb nichts anderes übrig, trotz des Rückstandes unsere Strategie erneut zu überarbeiten. So konnten wir dann Position für Position zurückgewinnen.“ Mit einem zweiten Platz und einem Totalausfall konnte man einerseits zufrieden sein. Andererseits blieben die Ergebnisse hinter den erwarteten Zielen zurück.

Thomas Jäger nach dem Rennen am Nürburgring: „Heute mussten wir wirklich bis zum Schluss kämpfen und konnten uns glücklicherweise auch mit dem zweiten Platz belohnen. Ich habe gleich beim Start einen Treffer am Heck kassiert und von da an war das Auto beschädigt. Dennoch haben wir alles gegeben und können uns nun über den nächsten Podestplatz freuen. Ich denke der Speed, den wir gezeigt haben, war wieder sehr gut, allerdings haben wir noch Probleme mit unserem Benzinverbrauch.“

„Wir müssen versuchen beim nächsten Rennen sparsamer mit dem Sprit umzugehen und uns dadurch einen Boxenstopp zu sparen. Wenn uns das gelingt , wollen wir beim nächsten Rennen sicherlich ein ernstes Wort um den Sieg mitsprechen.
Abschließend möchte ich mich natürlich wieder bei meinem Team Lubner Motorsport und meinen Fahrerkollegen Rudolf und Thorsten für das Wochenende bedanken.“

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Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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