Nach seinem Wechsel diese Saison zum Team mc-chip-dkr GTronix360 rund um Danny Kubasik konnte Thomas D. Hetzer seine ersten Runden im Porsche Cayman fahren. Allerdings nur im Training am Freitag denn ein Schotterstein zerschlug dann zu Rennanfang den Traum der Ankunft. Wir fragten nach.

Thomas, Du sitzt im Jahre 2019 wieder am Steuer eines Porsches, mit dieser Marke verbindet dich ja viel. Wie verlief das erste Wochenende am Nürburgring?

Am Freitagvormittag um 10:00 Uhr ging es das erste Mal für mich mit dem FiveStar Fitness Cayman des Team GTronix360 auf die Strecke. Die ersten Meter waren etwas ungewohnt aber sehr schnell faste ich Vertrauen und konnte gleich in meiner zweiten gezeiteten Runde eine ordentliche Zeit fahren. Diese Basis nutze ich dann um mit Heiko Hammel mir meine Daten anzusehen. Die Erkenntnis diese Auswertung war, dass ich die 440 PS den BMW M4 GT4 noch zu sehr „im Fuß“ hatte.

Thomas D. Hetzer
Foto: P.Elbert

In den dann folgenden Runden am Nachmittag konnte immer mehr mich an die „nur“ 265 PS gewöhnen und meine Rundenzeit haben sich kontinuierlich verbessert. Insgesamt konnte ich 350 km zurücklegen und bin mit meinen Fortschritten sehr zufrieden, wenn es doch noch das eine oder andere zu lernen gilt.

Das klingt erstmal nach einem Rückschritt, oder?

Im Vorfeld haben viel mich gefragt, ob der Umstieg vom BMW M4GT4 auf dem Porsche Cayman V5 nicht ein Abstieg ist – klare Antwort NEIN! Denn der Porsche ist ein sehr gut ausbilanziertes Auto und es fehlen ihm nur etwas PS und mehr Aerodynamik im Vergleich zum BMW. Die mit 10 Autos besetzte V5 ist eine sehr hart umkämpfte Klasse und das Zeittraining am Samstag beim ersten Rennen der neuen Saison der VLN hat ja auch gezeigt, dass die Podestplätze nur wenige Sekunden bzw. Hundertstel trennte.

Die V5 Klasse gilt neben der V4 auch immer als eine potentielle „Gesamtmeister-Klasse“. Wie verlief dann Eurer Rennen um Meisterschaftspunkte?

Der Startplatz 4 war eine sehr gute Ausgangslage für uns. Ich sollte dann den Schlussturn fahren, für den ich mir einiges Vorgenommen hatte. Leider kam es nicht dazu, da in der vierten Runde auf der Döttinger Höhe bei Tempo 230 km/h ein Schotterstein unseren vorderen rechten Kühler durchschlug. Leider war eine Reparatur in der verblieben und verkürzten Renndauer nicht mehr möglich, wenn auch das Team alle Ersatzteile dahatte. Schade, da war für uns sicher ein Podestplatz drin gewesen denn der Speed war da.

Schaden am Porsche Cayman
Foto: T. D. Hetzer

Somit wirst Du am 13. April beim zweiten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft wieder mit den Teamkollegen angreifen?

Berufsbedingt werde ich beim zweiten Lauf nicht am Start sein, daher muss ich nun bis zum dritten Lauf am 27. April warten, um zu zeigen das ich auch mit dem Cayman schnelle Rundenzeit fahren kann. An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Sponsoren GUP Gruppe und Stuck & Akustik Weck GmbH bedanken für Ihr Engagement und beim Team von Danny, sowie meinen Teamkollegen für den herzlichen Empfang und die tolle Unterstützung am Rennwochenende.

Danke Dir Thomas und viel Erfolg dann beim übernächsten Lauf!

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Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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