Der ehemalige Formel-1- und Indy-Rennstar Alex Zanardi hat nach einem verheerenden Handbike-Sturz im Juni dieses Jahres deutliche Schritte in seiner Genesung gemacht, wie italienische Zeitungen berichten. Die italienische Zeitung Corriere della Sera schrieb, dass Zanardi(54), sein Hör- und Sehvermögen wiedererlangt hat und in der Lage war, mit Handbewegungen auf Fragen der Ärzte und seiner Frau Daniela zu reagieren.

Die Ärzte haben bestätigt, dass Zanardi in der Lage war, auf Nachfrage Hände zu schütteln und seinen Daumen zu heben, um „Ok“ zu signalisieren und auch seinen Kopf in Richtung Daniela zu drehen.

Alessandro Zanardi Fuji 2019
Foto: BMW Group PressClub Deutschland

Wie Corriere berichtet, kann der zweifache Indy-Champion noch nicht sprechen, da das Loch in seiner Luftröhre als Vorsichtsmaßnahme offen gehalten wird.Der mehrfache paralympische Handbike-Goldmedaillengewinner, der 2001 bei einem Indycar-Crash seine Beine verlor, wurde in ein künstliches Koma versetzt, nachdem er bei einer Kollision mit einem LKW während eines Wohltätigkeits-Handbike-Rennens in der Nähe von Siena, Italien, schwere Gehirn- und Gesichtsverletzungen erlitten hatte.

Nach fünf Gehirn- und Gesichtsoperationen in Siena und im Mailänder Krankenhaus San Raffaele wurde er am 21. November in die neurochirurgische Abteilung des Krankenhauses in Padua verlegt, das näher an seinem acht Kilometer entfernten Familiensitz in Noventa liegt.

Es wird berichtet, dass die Ärzte zuversichtlich sind, dass Zanardi nach seinem jüngsten Schritt nach vorne den Großteil seiner Gehirnfunktionen wiedererlangen wird. Es ist allerdings nicht Zanardis erste Besteigung eines medizinischen Mount Everest. Nach seinem schrecklichen Indycar-Crash kehrte er 2003 zurück, um in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft zu fahren.

Quellen: Corriere della Sera/Forbes

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Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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