Der Renngott ist dieses Jahr kein Kölsche Jung. Obwohl mathilda racing beim Saisonhöhepunkt der Nürburgring Langstrecken-Serie, dem ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, wieder mit zwei Fahrzeugen am Start war, sah kein Bolide die Zielflagge. Der Kölner Rennstall musste beide Autos noch vor der Rennhalbzeit abstellen. Wie schon in den vergangenen Rennen gelang es nicht, die starke Performance in gute Ergebnisse zu verwandeln.

mathilda racing VW Scirocco NLS4 2021
Foto: Rebekka Winter / Ring-Race-Shoot

Der VW Scirocco R, der an diesem Wochenende neben Timo Beuth und Timo Hochwind auch von Teamchef Michael Paatz pilotiert wurde, erreichte im Zeittraining den achten Platz in der stark besetzten VT2-Klasse. Chaotische Bedingungen und zahlreiche Gelbphasen machten das Qualifying zur Lotterie und dem Trio gelang es nicht, die perfekte Runde für einen optimalen Startplatz zu finden. Aufgrund der Renndistanz von sechs Stunden waren die Hoffnungen dennoch groß, ein starkes Ergebnis zu erzielen.

Timo Hochwind absolvierte den Start und kämpfte sich in gewohnter Manier nach vorne, ehe Michael Paatz das Steuer übernahm. Der Scirocco im LAVOCarwash-Design lag bereits in Reichweite zu den Top-Fünf, als es im Karussell plötzlich einen Schlag gab. Teamchef Michael Paatz brachte das Auto zurück an die Box, wo das Team einen Defekt an der Radaufhängung als Ursache feststellte. Eine Reparatur machte keinen Sinn, sodass der Scirocco das Rennen auf aussichtsreicher Position beenden musste.

Auch der Cupra mit Ausfall

Die Hoffnungen ruhten auf dem Cupra TCR, der von Jürgen Nett, Achim Nett, Heiko Hammel und Doppelstarter Michael Paatz gefahren wurde. Nachdem sich das Quartett im Qualifying schon die Pole-Position in der TCR-Klasse geschnappt hatte, kämpften die erfahrenen Piloten im Rennen um den Klassensieg. Kurz vor Halbzeit des Rennens wurde der Cupra zum Opfer zahlreicher Unfälle und Trümmerteile auf der Strecke. In der Anfahrt zum Hatzenbach kam es zum unerwarteten Reifenschaden, woraufhin der Bolide von der Strecke abkam und leicht die Begrenzung touchierte.

Zwar konnte das Auto noch zurück an die Box gebracht werden, doch die Beschädigungen waren zu groß, um das Rennen fortzusetzen. Ein gebrochener Stoßdämpfer machte das starke Ergebnis zunichte. „Erst kein Glück – und dann kam auch noch Pech dazu“, bilanziert Teamchef Michael Paatz. „Mit beiden Autos waren gute Ergebnisse möglich, doch wie schon so oft in dieser Saison fehlte uns das notwendige Rennglück. Gegen die Ausfälle waren wir heute leider machtlos.“

Zwei Mal hat mathilda racing in diesem Jahr noch die Möglichkeit, die Zielflagge zu sehen. In zwei Wochen findet mit dem 53. ADAC Barbarossapreis das vorletzte Rennen der Saison 2021 statt.

Quelle: Pressemitteilung mathilda racing

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