Der Toyota GR010 Hybrid mit der Startnummer 7, gefahren von Mike Conway, Jose Maria Lopez und Kamui Kobayashi, hat das 6-Stunden-Rennen der WEC in Monza nach einem dramatischen Rennen gewonnen, das in der Schlussphase einen engen Kampf zwischen Toyota Gazoo Racing und Alpine Elf Matmut erlebte.

Foto: Toyota Gazoo Racing

Es ist der erste Saisonsieg für den amtierenden Weltmeister im Auto mit der Startnummer 7, aber der dritte Sieg in Folge im Jahr 2021 für Toyota Gazoo Racing. Das brandneue Toyota Hypercar führte nach dem Start von der Pole Position den Großteil des Rennens an, doch ein Reifenschaden und ein technisches Problem gaben Alpine in letzter Minute die Chance, den Sieg zu erringen. Auch WEC-Neuling Glickenhaus Racing lag in der fünften Stunde des Rennens kurzzeitig in Führung.

Der Glickenhaus 007 Hypercar mit der Startnummer 709 musste jedoch mit Bremsproblemen an die Box, wodurch das amerikanische Team vier Runden verlor und aus dem Rennen warf.

Foto: Toyota Gazoo Racing

Am Ende war es Alpine Elf Matmut und sein Fahrertrio – Nicolas Lapierre, Andre Negrao und Matthieu Vaxiviere – die sich den zweiten Platz sicherten. Die Chancen des französischen Teams auf einen ersten WEC-Sieg wurden durch eine Full Course Yellow“ 35 Minuten vor Schluss beeinträchtigt, als der Toyota mit der Startnummer 7 dem Briten Conway einen freien Boxenstopp ermöglichte, um nachzutanken.

Derweil beendete der Toyota mit der Startnummer 8, gefahren von Brendon Hartley, Kazuki Nakajima und Sebastien Buemi, das Rennen mit mehr als 40 Runden Rückstand und als Vierter in der Hypercar-Kategorie. Das Team machte insgesamt vier Boxenstopps nach verschiedenen technischen Problemen, darunter ein Problem mit dem Benzindruck.

Der Wagen mit der Startnummer 708 von Glickenhaus, der von Luis Felipe Derani, Gustavo Menezes und Olivier Pla gefahren wurde, hatte einen schwierigen Tag mit Zündkerzen- und Getriebeproblemen und schied schließlich mitten im Rennen aus, nachdem er auf sieben Zylindern lief.

Nach dem heutigen Rennen sieht es in der Gesamtwertung der Hypercar World Endurance Drivers‘ Championship extrem eng aus, denn die Toyota-Crew mit der Startnummer 8 führt nun mit nur sechs Punkten Vorsprung vor dem Schwesterauto. Der Alpine A480 Gibson mit der Startnummer 36 ist Dritter – mit weiteren neun Punkten Rückstand.

Quelle: Pressemitteilung FIA WEC

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