Tim Scheerbarth hat beim ersten Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring die Klasse SP10 gewonnen. Gemeinsam mit seinen neuen Teamkollegen Tobias Müller und Tristan Viidas pilotierte der 30-Jährige den Mercedes-AMG GT4 des BLACK FALCON Team IDENTICA. Von der Pole-Position gestartet absolvierte das Fahrertrio ein fehlerfreies Rennen. Nach 19 Runden Renndistanz, die witterungsbedingt deutlich verkürzt wurde, überquerte der AMG GT4 mit der Startnummer 162 die Ziellinie als bestes GT4-Fahrzeug.

„Das erste Rennen des Jahres ist sehr gut verlaufen. Der AMG GT4 ist ein tolles Auto und macht unglaublich viel Spaß, allerdings muss ich mich noch ein wenig umstellen, um das maximale Potenzial ausschöpfen zu können. Grundsätzlich können wir mit dem ersten Lauf jedoch sehr zufrieden sein“, kommentierte Scheerbarth das erste Rennen.

Dichter Nebel sorgte im Laufe des ersten VLN-Samstages des Jahres für eine vierstündige Verzögerung. Das für 8.30 Uhr angesetzte Qualifying konnte erst um 12.30 Uhr aufgenommen werden und wurde auf eine Stunde verkürzt. „Im Zeittraining mussten wir unsere Strategie ändern und konnten nur jeweils eine schnelle Runde fahren. In meinem Versuch hatte ich leider mehrere Gelbphasen und konnte daher keine gute Zeit setzen. Im letzten Umlauf erwischte Tristan dann zum Glück eine freie Runde und stellte unser Auto auf Startposition 1“, schilderte Scheerbarth das Zeittraining.

Durch die morgendliche Verzögerung startete das auf 2 Stunden und 45 Minuten verkürzte Rennen erst um 15.20 Uhr. „Ich bin den Start gefahren und konnte meine Position gegen den zweitplatzierten BMW zunächst verteidigen. Auf der Döttinger Höhe nutzte er dann den Windschatten und ging an mir vorbei. Anschließend habe ich mir drei Runden lang angeschaut, in welchen Streckenabschnitten wir im direkten Zweikampf schneller und in welchen wir langsamer sind. Auf der Döttinger Höhe konnte ich den Spieß umdrehen und habe die Führung zurückerobert“, beschrieb Scheerbarth seinen Stint. Nach dem Überholmanöver erkämpfte sich der 30-Jährige einen kleinen Vorsprung und übergab den AMG GT4 beim ersten Boxenstopp an Viidas, der nach einem fehlerfreien Stint ebenfalls in Führung liegend Platz für Schlussfahrer Müller machte. Nach 19 Rennrunden wurde der AMG GT4 schließlich als Sieger in der SP10 abgewunken.

„Das erste Rennen mit dem – für mich – neuen Auto zu gewinnen, ist keine Selbstverständlichkeit. Vielen Dank an meine Teamkollegen und das ganze Team für die tolle Leistung!“

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