VW hat die Vorbereitung für die Rekordfahrt des ID. R auf der Nürburgring-Nordschleife gestartet.

Der Countdown hat begonnen: Auf dem auch im Februar sonnenverwöhnten „Circuito de Almería“ in Andalusien hat für den rein elektrisch angetriebenen ID. R die Vorbereitungsphase auf den Rekordversuch auf der Nürburgring-Nordschleife begonnen. Fahrer Romain Dumas, der im Sommer 2019 auf der 20,832 Kilometer langen Rennstrecke in der Eifel die aktuelle Bestzeit für Elektro-Fahrzeuge (6:45,900 Minuten) unterbieten möchte, absolvierte in dieser Woche in Spanien erste Testfahrten mit Bridgestone-Reifen.

„Nach dem Funktionstest in Oschersleben sind auch die ersten Testfahrten in Spanien nach Plan verlaufen“, sagt Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets. „Es ist sehr spannend, den ID. R nach der Rekordfahrt am Pikes Peak nun auf einer echten Rennstrecke zu erleben. Die Optimierung eines Elektro-Sportwagens für den Nürburgring ist eine neue große Herausforderung für unsere gesamte Mannschaft. Wir freuen uns alle darauf, die Stärke der Elektro-Mobilität in diesem Jahr auch auf der legendären Nordschleife unter Beweis zu stellen.“ Der ID. R ist der sportliche Vorbote der neuen ID. Produktfamilie, mit der Volkswagen ab 2020 eine breite Palette von rein elektrischen Fahrzeugen anbieten wird.

Im Mittelpunkt der viertägigen Testfahrten in Spanien stand die Anpassung der Software, die an Bord des ID. R die Balance zwischen mechanischer Bremse und Rekuperation der Batterien steuert. „Auf einer abgesicherten Rennstrecke wie der Nürburgring-Nordschleife kann man viel näher ans Limit gehen als beim Bergrennen am Pikes Peak“, beschreibt Fahrer Romain Dumas die Unterschiede. „Ich kann härter bremsen und aggressiver beschleunigen. Mit der Anpassung der Software wird die Leistungsfähigkeit der Elektromotoren für unseren neuen Rekordversuch abgestimmt.“

Nächster Test schon in zwei Wochen

VW ID. R
Foto: VW Motorsport

In Almería hatte Dumas außerdem die Gelegenheit, die Potenza-Reifen des neuen Partners Bridgestone kennenzulernen, auf denen der ID. R in Spanien erstmals fuhr. „Die Zusammenarbeit mit Bridgestone funktioniert auf Anhieb sehr gut“, sagt Smeets. „Wir haben unterschiedliche Varianten der Potenza-Sportreifen getestet, um die für den Rekordversuch auf der Nordschleife optimale Version herauszuarbeiten.“ Im nächsten Schritt werden die Ergebnisse der Testfahrten ausgewertet und der ID. R weiter optimiert, ehe in zwei Wochen, wieder in Almería, der nächste Test auf der Agenda steht.

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Als wandelndes Motorsportlexikon hat Jonas seine Nase überall drinstecken, wo Motorsport drauf steht. Neben seinem Interesse für GT-Fahrzeuge - hier ist sein eigenes Magazin GT-place.com zu empfehlen - hat Jonas vorallem ein Fabel für den Breitensport wie die VLN oder NES500, die WEC oder Tourenwagensport wie die Supercars.
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