Am vergangenen Wochenende fand das 59. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen im Rahmen der beliebten Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring (VLN) statt. Über die Renndistanz von 4 Stunden ging Teichmann Racing mit drei KTM X-Bow GT4 und einem Porsche Cayman GT4 an den Start. Ständige Wechsel zwischen Regen und abtrocknender Strecke gestaltete das Rennen fahrerisch und strategisch sehr anspruchsvoll!

Zum Qualifying am frühen Samstagmorgen war die Wetterlage eindeutig und alle Rennwagen standen auf Regenreifen bereit. Der Porsche Cayman GT4 mit der #960, pilotiert von Daniel Bohr, „Max“ und „Jens“, erfuhr sich den 5ten Platz in der mit 8 Fahrzeugen besetzten Klasse. Innerhalb der CUPX, der KTM-X-BOW-Klasse, schnappten sich Florian Bodin und Georg Griesemann mit der #930 die Pole Position, gefolgt von Stephan Brodmerkel und Altmeister Karl-Heinz Teichmann auf der #927 und Maik Rönnefarth und „Maximilian“ auf der #929. Aufgrund eines Verstoßes unter gelber Flagge wurde die #930 ans Ende der Startgruppe strafversetzt. Somit ging die Klassen-Pole dann automatisch an die #927 über.

Während der Startphase konnte sich der Cayman auf Platz 4 in der Klasse vorarbeiten. Nach ca. 90min, beim regulären Boxenstopp und Fahrerwechsel, entschied man sich für den Austausch der Regenreifen gegen Slicks. Aber bereits nach einer Runde zwang das Wetter den Fahrer wieder zurück an die Box, um auf die sicheren Regenreifen zurückzurüsten. Im Regen fuhr der Cayman zwischenzeitlich sogar die schnellsten Runden innerhalb seiner Klasse!

Teichmann Racing KTM X-BOW GT4 #929 VLN 7 2019
Foto: L. Rodrigues

Die X-Bows hatten mit den widrigen Streckenbedingungen zu kämpfen. Nicht nur das Wetter machte es knifflig – auch Unfälle anderer Teilnehmer und die damit herumliegenden Trümmerteile sorgten für Probleme.

Die #927 musste deswegen vorzeitig nach ca. einer Rennstunde mit einem Reifenschaden an die Box. Kurze Zeit später sollte dann auch noch eine Stop&Go-Strafe absolviert werden.

Auch Maik auf der #929 hat versucht, Teilen auszuweichen und war sogar gezwungen, darüber zu fahren, so dass er sich dabei eine Achse beschädigt hat und für 45min für Reparaturarbeiten in der Box ausgebremst war.

Die #930 glänzte mit Glück und Konstanz und konnte sich stetig weiter nach vorne arbeiten. Eine Stunde vor Schluss fand der letzte Fahrerwechsel statt und das Rennen konnte trotz dem Start als letztes Fahrzeug mit dem ersten Platz in der Klasse und einem 22ten Platz in der Gesamtwertung beendet werden.

Die #927 hat von den Problemen #929 profitiert und erreichte trotz Zeitstraße und Reifenschaden den zweiten Platz in der CUPX. Die #929 erreichte den 3ten Platz in der Klasse.

Der Cayman GT4 konnte den vierten Platz in der CUP3 halten. Dies bedeutet gleichzeitig Rang 3 in der Meisterschaft und nur noch 8 Punkte Rückstand auf den Zweitplatzierten. Diesen Abstand gilt es in den noch übrigen 2 Wertungsläufen zu verkleinern!

Nächster Lauf: VLN 8 am 12. Oktober!

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