Mit einem sehr guten Ergebnis für das Team Automobile Theisen endete der vierte von neun Saisonläufen zur RCN Rundstrecken-Challenge auf dem Nürburgring.

Nach 14 Runden auf der Nordschleife, welches einer Distanz von 291,65 Kilometern entspricht, fuhr das Duo Ralf Kraus (Köln) und Volker Strycek (Dehrn) zum Klassensieg und auf den dritten Platz im Gesamtrang. „Mit dem Resultat vor dieser Kulisse sind wir sehr zufrieden“, freute sich Teamchef Peter Theisen.

Zum bereits 22. Mal startete Deutschlands älteste Rundstreckenserie im Rahmenprogramm des Internationalen 24h-Rennens. Als am Donnerstagmorgen um 8 Uhr die RCN auf die Reise geschickt wurden, säumten bereits mehrere zehntausend Fans die Campingplätze rund um den Eifelkurs. 173 Teams gingen an den Start.

„Dieser RCN-Lauf ist etwas ganz Besonderes, darauf freue ich mich das ganze Jahr“, sagte Volker Strycek, der als Erster ins Cockpit des Opel Astra TCR stieg. „Die einen klettern gerade aus dem Wohnwagen, andere Grillen bereits und wiederum andere wehen die Opel-Flagge und feuern uns an. Das alles auf der schönsten Rennstrecke der Welt. Die vielen Fahrzeuge machten das Fahren sehr anspruchsvoll, es gab kaum Verschnaufpausen. Aber gerade das macht ja Spaß und so wollen es die Fans.“

Auf dem zweiten Gesamtrang liegend mit nur neun Sekunden Rückstand, übergab Strycek zur Halbzeit das Steuer an Ralf Kraus. Der Kölner machte sich gleich auf die Jagd des führenden Porsche 911 GT3-Cup, obwohl die Bedingungen nicht einfacher wurden. „Es gab diverse Code 60-Zonen. In Verbindung mit den vielen Startern war es schwierig, den Rhythmus zu finden. Keiner fuhr an diesem Tag persönliche Bestzeiten, dafür gab es einfach zu viele Überholmanöver. Aber das Fahren war dennoch sehr schön, zumal auch das Wetter perfekt war.“

Bis zum Ziel knöpfte Ralf Kraus dem Porsche 23 Sekunden ab und wäre somit Gesamtsieger geworden. Doch 80 Strafpunkte in einer Bestätigungsrunde vereitelten dieses und sorgten für ein Abrutschen auf Gesamtrang drei. „Die besagte Runde habe ich nicht richtig gemanagt, das war mein Fehler. Nach zwei Code 60-Zonen hätte ich schneller fahren müssen, das würde mir aber erst auf der Döttinger Höhe bewusst. Da war es leider zu spät. Ich freue mich dennoch über Gesamtrang drei und den Klassensieg.“

Der fünfte Saisonlauf findet am Samstag, den 6. Juli erneut auf der Nürburgring-Nordschleife statt.

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