Mayener Team baut Siegesserie in der VLN aus – Nach fast 3 Monaten Pause stand am Wochenende der nächste Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Programm und wie gewohnt meldete das Mayener Team Eurorepar Nett Motorsport ihren Peugeot 308 Racing Cup in der Klasse SP 2T für turboaufgeladene Fahrzeuge bis 1600 ccm Hubraum.

War man im letzten Rennen in dieser Klasse noch als Solist unterwegs, so freute sich die Mannschaft um Jürgen und Achim Nett umso mehr, dass mit dem Mini JCW Coupé des Teams Racing4Emotion dieses Mal ein Mitstreiter an der Strecke erschien. Die Freude wurde jedoch prompt dadurch gedämpft, als das der Mini bereits im morgendlichen Zeittraining die Segel strecken musste. Ein Fremdkörper zerstörte den Kühler des Briten mit den bajuwarischen Genen. „Das ist natürlich sehr schade und tut mir auch unheimlich leid für die Truppe. Wir werden uns wie letztes Mal unsere Gegner in der Klasse SP3T (Turbo-Fahrzeuge mit bis zu 2000 ccm Hubraum, d. Red.) suchen“, meinte Jürgen Nett mit Blick auf die nächst höhere Klasse, die mit sieben Teilnehmern ungleich stärker besetzt war. Bradley Philpot fuhr eine Zeit von 9:21.984 Minuten und ließ mit dieser Zeit einige hubraumstärkere Konkurrenten hinter sich. Philpot war es dann auch, der den Start des auf dreieinhalb Stunden verkürzten Rennens fuhr, das zudem entgegen der sonstigen Gepflogenheiten erst um 12:30 Uhr startete. „Im Zeittraining heute Morgen gab es einen Unfall, an dem fünf Fahrzeuge beteiligt waren. Die Strecke war blockiert und die Sitzung musste unterbrochen werden. Aufgrund einer Veranstaltung am morgigen Sonntag, müssen wir jedoch das Fahrerlager bis 18 Uhr geräumt haben, somit musste die Renndistanz verkürzt werden“, gibt Nett-Crew-Chief Christian Erben zu Protokoll.

Das Rennen, die 50. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, selbst lief für alle drei Fahrer des Teams ohne besondere Vorkommnisse, auch leichter Nieselregen stellte für die Routiniers keine größere Hürde dar. Achim Nett fuhr dieses Mal den mittleren Stint, bevor er eine Stunde vor Rennende an seinen Bruder Jürgen übergab. „Einen SP3T-Bewerber konnten wir überholen, so dass wir in dieser Klasse auf den vierten Rang gekommen wären. Eine Leistung, mit der wir sehr zufrieden sein können“, so Jürgen Nett.

Auch im Rennen war Bradley Philpot der Schnellste des Trios und setzte in der vierten Rennrunde die Bestzeit von 9:13.275 Minuten. Mit Erreichen der Zielflagge war dem Team der SP2T-Klassensieg sicher. Dass dies jedoch keine Selbstverständlichkeit ist, gehört zu den grundlegenden Eigenschaften im Langstreckensport.

In drei Wochen steht mit dem ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen das Saisonhighlight des VLN an.

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