Es sind die kleinen Teams die immer wieder mit Herzblut und Leidenschaft antreten. Hier übernehmen wir den Bericht über das 47. ADAC TOTAL 24h-Rennen Nürburgring vom Team aufkleben.de Motorsport.

Beißen, kämpfen und niemals aufgeben! Dies galt in diesem Jahr ganz besonders. Aber zunächst fing für uns alles bereits am Mittwoch an, als wir mit dem aufkleben.de Clio am Adenauer Racing Day teilnehmen durften. Es war eine überwiegende und großartige Erfahrung und das Interesse der Fans war riesig. Während dann das große Hauen und Stechen schon Donnerstags im ersten freien Training losging, brachten wir unsere Clios bei den ersten Regentropfen zurück in die sichere Box und entgingen somit dem großen und zum Glück auch einzigen Regenschauer der gesamten Veranstaltung.

Während der aufkleben.de Clio problemlos lief traten leider schon die ersten Kleinigkeiten am Avia Clio auf. Also gab es mehr als genug zu tun in der Box. Tagesordnungspunkt zwei war dann das abendliche Nachttraining und die Fahrer der #114 konnten planmäßig ihre Pflichtrunden abspulen. Da es donnerstags noch das eine oder andere Problem zu beheben gab, galt es für die Besatzung des Avia Clio am Freitag noch einmal alles zu geben, was dann auch überragend gelang, als Michael Bohrer die #116 auf die Poleposition der Klasse SP 3 fuhr. Die Freude der Avia Besatzung bestehend aus Stephan Epp, Gerrit Holthaus und Christopher Bruchmann war dementsprechend groß.

Gerrit Holthaus und Michael Bohrer
Foto: L. Rodrigues

Auf dem aufkleben.de Clio drehte derweil Sebastian Bohrer noch die eine oder andere Runde um noch vertrauter mit seinem Einsatzgerät zu werden. Schließ debütierte er nicht nur generell beim 24 Stunden Rennen, sondern saß an diesem Wochenende auch zum ersten Mal auf dem Clio #114. Der Renntag begann schon relativ früh, damit der Avia Clio im morgendlichen Warm Up noch den einen oder anderen Test durchlaufen konnte.

AVIA racing Renault Clio RS Team N24h 2019
Foto: L. Rodrigues

Der Start verlief für beide Autos ohne Zwischenfälle, leider musste der Avia Clio jedoch schon bald die Box ansteuern. Trotz fieberhafter Suche und einer grandiosen Leistung, gelang es erst nach ca 5 Stunden die #116 wieder auf die Strecke zu bringen. Gegen 9:30 Uhr am Sonntag Morgen wurde jedoch Gewiss, dass alle Mühen vergebens waren und das Avia Auto nun endgültig durch einen Motorschaden ausfiel.

Auch für Michael Uelwer, Marc Wylach, Volker Kühn und Sebastian Bohrer verlief das Rennen mit dem aufkleben.de Clio nicht 100% rund. Durch eine defekte Lichtmaschine blieb das Fahrzeug in der Nacht im Pflanzgarten liegen. Die eigentliche Reparatur war zwar nicht das Problem, jedoch herrschte auf den umliegenden Straßen immer noch so viel Verkehr, dass es leider nicht möglich war, den Clio in weniger als 2,5 Stunden wieder ins Rennen zu schicken.

aufkleben.de Renault Clio Team N24h 2019
Foto: L. Rodrigues

Doch ab diesem Zeitpunkt lief es ausgesprochen gut und bis auf ein defektes Radlager an der Hinterachse fuhr das Auto dann auch ohne das kleinste Murren über die Ziellinie. Trotz der nächtlichen Reparatur blieb dann letztendlich der fünfte Platz in der Klasse und der 90. Gesamtplatz unterm Strich stehen, was uns sehr stolz machte und wieder einmal zeigte, dass Aufgeben während des 24 Stunden Rennens keine Option ist, solange es noch irgendeine Möglichkeit gibt, wieder zurück auf die Strecke zu gelangen.

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