Die Sportkommissare in Spielberg haben entschieden, dass die häufigen Missachtungen der Track-Limits beim 199. Rennen der ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring nicht weiter untersucht werden. Fast alle Fahrer kamen mit den Streckenbegrenzungen nicht zurecht. Dies bleibt jedoch ohne Konsequenzen, dafür wurde der Bentley Continental GT3 des Team T3 Motorsport disqualifiziert wegen mehrfacher Überleistung durch überhöhten Ladedruck.

ADAC GT Masters 2020 in Spielberg, Austria on October 17, 2020
Foto: Philip Platzer / Red Bull Content Pool

Untersucht wurde die Verletzung des Artikel 30.5 ADAC GT Masters Sportordnung 2020 bei nahezu allen Teilnehmern. Die Stewards erhielten einen Bericht des Rennleiters über die Tatsache, dass fast alle Fahrer die Streckenbegrenzungen während des ersten Rennens nicht eingehalten haben. Aufgrund der großen Zahl der Verstöße war es der Rennleitung nicht möglich, alle Fälle zu untersuchen und den Sportkommissaren zu melden. Daher beschlossen die Stewards, keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen und beriefen ein zusätzliches Briefing für Fahrer und Teilnehmer ein.

Die Stewards sprachen zum Vorfall Nr. 106 die Disqualifikation des Bentley Continental GT3 aus, begründet wird dies mit „Overboost“ – zu viel Leistung bzw. Ladedruck. J. Pepper und C. Schöll sowie das Team T3 Motorsport haben die Möglichkeit den Fall zur Berufung zu bringen. Das Team selbst spricht über „…aufgrund einer technischen Unstimmigkeit nachträglich aus der Wertung genommen.“

Weiterhin gab es eine 2 Sekunden Strafe für HTP-Winward, Die Mercedes-AMG GT3 Piloten P. Elis und R. Marciello rutschen auf Rang sechs zurück.

Das 200. ADAC GT Masters Rennen startet am Sonntag den 18. Oktober 2020 um 13:00 Uhr und wird auf SPORT1 sowie auf YouTube übertragen.

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Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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