Der neue Holden Commodore für die Supercars absolvierte gestern seinen erst Rollout

Foto: Holden Motorsport

Nach 10 Monaten Entwicklung war es gestern soweit, der neue Holden Commodore absolvierte seinen Rollout. Jamie Whincup fuhr mit dem Boliden einen 60 Kilometer Rollout im Norwell Motorplex.

Der Holden Commodore der ZB-Baureihe wurde in Zusammenarbeit von Triple Eight Race Engineering (der Mannschaft hinter den Supercars Teams vom Red Bull Holden Racing Team sowie dem TeamVortex) und GM Holden entwickelt. Da Holden in Australien keine eigenen Fahrzeuge mehr entwickelt basiert das Fahrzeug auf dem Stufenheck vom Opel Insignia. Entwickelt wurde das Fahrzeug via CFD und Aerodynamiksimulationen ausschließlich am PC.

Foto: Holden Motorsport

Der sechsmalige Meister Jamie Whincup lobt das Fahrzeug: „Bislang fühlt es sich fantastisch an. Die Arbeit ist zu 99% abgeschlossen, wir müssen nur noch etwas Feintuning in den kommenden Wochen und Monaten machen, ehe wir das fertige Auto präsentieren können.“

Die Entwicklung des Boliden begann im November 2016 und wird sich auch noch über das komplette Kalenderjahr 2017 strecken. Es sind noch weitere 3 weitere Testtage eingeplant, ehe die Aerodynamik finalisiert ist und der Wagen homologiert werden kann. Sein Renndebüt wird er beim Saisonauftakt 2018 auf dem Straßenkurs in Adelaide feiern. Dort wird er noch mit dem jetzigen V8-Sauger ausgestattet sein, ehe 2019 in den Commodore ein Sechszylinderturbo einzieht. 2018 wird der Wagen mit dem Sechszylinderturbo zu Testzwecken bereits einige Rennen mit einer Wildcard bestreiten.

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