Kurz vor Rennende des Sonntagrennens des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring sprachen die Rennkommissare eine Strafe gegen den GRT Grasser Racing Team Pilot Franck Perera aus. Der #63 Lamborghini-Fahrer hielt sich nach ihrer Auffassung nicht an die Regeln für den Re-Start hinter dem Safety-Car. Eine ähnliche Situation gab es bereits auf dem Nürburgring welche für SSR-Performance jedoch ohne direkte Folgen blieb, sondern beim darauffolgenden Rennen eine Zurückversetzung um fünf Plätze im Grid gab.

Update mit einem weiteren Statement vom Teamchef hier

Der Sieg des Teams rund um Gottfried Grasser war durch die Drive-Trough-Penalty dahin, aufgrund der nur noch kurzen Restzeit wurde die Strafe in 30 Strafsekunden umgewandelt und das Lambo-Duo schussendlich auf dem 10. Rang gewertet.

Schon kurze Zeit später kündigt Gottfried Grasser an, aus der Serie auszusteigen. Er schrieb auf seinem Facebook-Kanal:

Gottfried Grasser Facebook
Foto: Facebook Kanal Gottfried Grasser

„Hier sind zwei Entscheidungen aus den letzten beiden Veranstaltungen: gleicher Rennleiter, gleicher Steward, gleiche Verletzung! Wir verlieren den Sieg, die anderen behalten ihn! Ich denke, in diesem Fall sind keine Kommentare nötig! Manchmal im Leben lohnt es sich, jemandem Dinge zu sagen, manchmal ist es besser, BYE ! zu sagen!
Am Ende siegt immer die Fairness!“

Foto GRT Race Control Urteile ADAC GT Masters
Foto: Facebook Kanal Gottfried Grasser

Zusätzlich postete Grasser ein Foto auf dem die beiden entsprechenden Urteile zu sehen sind.

Ein Rückzug vom GRT Grasser Racing Team vor dem Heimrennen auf dem Red Bull Ring in Österreich würde einen Wegfall der Marke Lamborghini aus dem Herstellerfeld des ADAC GT Masters und gleich drei Autos zur Konsequenz haben. Weitere Aussagen des Teams liegen uns noch nicht vor.

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Lutz Rodrigues Do Nascimento wurde in den 70er Jahren vom Motorsport-Virus infiziert, sein Onkel war im Porsche-Werk Weissach tätig und nahm ihn damals schon mit zu den Rennfahrzeugen. Seit 2011 ist er regelmäßig am Nürburgring bei der VLN mit der Kamera vor Ort und konnte sich somit ein Netzwerk an Bekanntschaften zu Teams, Fahrern und der Streckensicherung knüpfen. Seit März 2017 ist Lutz Teil der LSR-Freun.de und gilt als unser Draht zu den Teams und Fahrern. Mit Fotos und Stories aus den engsten Kreisen sorgt er immer wieder für staunende Gesichter.
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