Die Motorsport-Dynastie Kissling Motorsport schließt die Tore. Für Kunden und Fans des Astra TCR, aber auch des Astra Cup stellt sich nun die Frage, nach dem zukünftigen Support.

Nach 41 Jahren Motorsport wird bei Kissling Motorsport im Jahr 2019 das Licht aus gehen. Stefan Kissling begründet die Entscheidung mit privaten, aber auch mit strukturellem Hintergrund. Für Fans und Kunden des Astra TCR und des Astra Cup ist die Zukunft jedoch gesichert, wie Stefan Kissling gegenüber LSR-Freun.de berichtet.

„Es wird für die Kunden die bisher bekannten Ansprechpartner geben.“ sichert Kissling gegenüber LSR-Freun.de zu. „Den Support werden ausgewählte Partner und ehemalige Kissling-Leute weiterführen.“ So wird sich zukünftig Vmax-Engineering aus dem nordrhein-westfälischen Borken um Software, Elektronik und Motorentechnik kümmern und Lubner Motorsport ist mit der der Ersatzteileversorgung betraut.

„Ich kenne Stefan Kissling schon lange. Mein Vater und sein Vater haben bereits zusammengearbeitet.“ gesteht Mirko Lubner gegenüber LSR-Freun.de „Stefan hat uns angerufen und um ein persönliches Gespräch gebeten. Darin hat er uns im Prinzip auf den Schlussstrich vorbereitet und den Ersatzteil-Support angeboten.“

Lubner erklärt auch, wie er den Support direkt an der Rennstrecke bewerkstelligen will: „Wir wollen natürlich sicherstellen, dass die Astra-TCR fahren. Egal ob in der VLN oder in der TCR-Germany-Serie. Dazu wollen wir uns einen zusätzlichen LKW besorgen, mit dem wir dann die Ersatzteile direkt an die Rennstrecke bringen wollen. So wollen wir die Versorgung der Kunden an der Strecke direkt vor Ort sicher stellen. Voraussetzung ist natürlich, dass mindestens drei Autos unterwegs sind in den verschiedenen Serien.“

„Für uns und die Astra-TCR-Kunden ist wichtig, dass alles weiter läuft. Die Kunden sollen sehen, dass es Sinn macht, mit dem Auto weiter zu fahren und auch weiterhin das Auto zu kaufen. Und das wollen wir damit absichern.“

Vor wenigen Minuten verkündete Lubner-Motorsport auf ihrer Facebook-Seite den zukünftigen Support.

Cup-Support ebenfalls gesichert

Auch an die Versorgung der Astra-Cup-Kunden wurde dabei gedacht. So wird sich zukünftig der ehemalige Kissling-Motorsport-Mitarbeiter Dirk Esser um die Fragen, den Vertrieb und den Teilesupport des Astra-Cup kümmern. Auch Raphael Hundeborn hat sich bereits mit einem großen Vorrat eingedeckt und kann drei Rohkarossen und viele Ersatzteile sein Eigen nennen, wie er gegenüber LSR-Freun.de bestätigt. Hundeborn wird hier in Zukunft eng mit Esser zusammenarbeiten: „Wir sind uns einig, dass wir zukünftig eng zusammenarbeiten werden, da ich zwar die Ersatzteile habe, er jedoch die Formen zur Nachproduktion. Gemeinsam wollen wir den bestmöglichen Support für die Kunden garantieren.“

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Dieser Beitrag wurde von verfasst.

Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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