Im Rahmen des ADAC Racing Weekend fanden die finalen drei Rennen des GTC Race am 1. und 2. Oktober auf dem Hockenheimring statt. Luca Arnold im PARAVAN Porsche 718 Cayman GT4 #7 stieg als Klassendritter am Samstag nach dem GT60 Rennen aufs Podium. Die beiden Sprintrennen unter widrigen Wetterbedingungen am Sonntag beendete der Nachwuchspilot auf dem achten und fünften Klassenrang. Die Saisonwertung des GT60 schließt Arnold als Dritter ab und in der GT4-Juniorwertung beendet er das Jahr als viertbester Youngster in der Tabelle die Saison.

Foto: Alexander Trienitz / GTC Race

Zum einstündigen GT60 Rennen am Samstag ging Luca Arnold auf Platz 13 und als Dritter in der Klasse an den Start. Ständiger Wetterwechsel machte den Protagonisten die Reifenwahl nicht leicht und die Rennleitung schickte noch in der ersten Runde das Safety Car auf die Strecke, da starker Regen einsetzte. Arnold steuerte sofort die Box an, um sich Regenreifen abzuholen und fiel daher zuerst im Feld zurück. Nachdem mit 40 Minuten Restzeit die Hatz über den 4,574 Kilometer langen Traditionskurs wieder freigegeben wurde, gelang es Arnold einige Positionen gut zu machen. Zum Pflichtstopp kam er auf Platz elf an die Box. In der zweiten Hälfte gelangen ihm weitere Überholmanöver und er überquerte nach 25 Runden mit dem PARAVAN Porsche 718 Cayman GT4 #7 auf dem dritten Klassenrang und als Achter im gesamten Feld die Ziellinie.

Den ganzen Sonntagmorgen regnete es erneut stark am Hockenheimring. Von Position sieben in der Klasse und als 15. des Teilnehmerfeldes ging Luca Arnold in das erste Sprintrennen über 30 Minuten. Ein Unfall in der ersten Runde sorgte für eine Safety-Car-Phase und einer anschließenden Unterbrechung mit der roten Flagge. Der 19-Jährige wurde als Achter in der Klasse und 13. gesamt gewertet.

Das zweite Sprintrennen am Nachmittag nahm Arnold von Platz 7 und Rang vier der Klasse auf. Weiterhin ergoss sich starker Regen über der Strecke im Norden Baden-Württembergs und sorgte für kritische Verhältnisse. So wurde erneut hinter dem Safety Car gestartet und das Rennen mit 20 Minuten Restzeit freigegeben. Kurzzeitig konnte Luca Arnold mit dem PARAVAN Cayman GT4 #7 den sechsten Gesamtrang belegen. Die Rennleitung schickte aufgrund der Streckenverhältnisse aus Sicherheitsgründen vier Minuten vor Ablauf der Zeit das Safety Car erneut auf die Strecke und Arnold kam auf Platz fünf in der Klasse und als Achter gesamt ins Ziel.

Foto: Alexander Trienitz / GTC Race

Die Bilanz für den Schüler aus Aichelau nach seiner zweiten GTC Race Saison mit W&S Motorsport ist erneut hervorragend. Arnold beendet die GT4-Juniorwertung auf Platz vier und die GT4-Gesamtwertung auf Platz sechs. Als drittbester GT4-Fahrer in den GT60 Rennen durfte er zum Saisonabschluss aufs Podest klettern. Das Team W&S Motorsport beendet das Jahr 2022 auf Platz fünf im Klassement.

Vier ausgesuchte GT4-Fahrer qualifizieren sich nun für den GT3-Förderkader und für den Sichtungstest am kommenden Wochenende. Finn Zulauf, der 2021 mit W&S Motorsport im GTC Race fuhr, konnte vergangene Saison überzeugen. Auch Luca Arnold war im letzten Jahr unter den Kandidaten. Dem besten Fahrer steht dann für zwei Jahre ein kostenfreies Cockpit in einem GT3-Boliden im GTC Race zur Verfügung.

Stimmen nach dem Rennen

Foto: Alexander Trienitz / GTC Race

Patrick Wagner, Teamchef W&S Motorsport: „Unter diesen heftigen Bedingungen war unsere Devise für alle drei Rennen sicher anzukommen und Luca hat den Cayman GT4 ohne Beschädigungen immer ins Ziel gebracht. Seine finalen Platzierungen in der Serie, trotz einem ausgesetzten Rennen, sind absolut super und er hat weiter viel dazugelernt. Ich würde mich sehr freuen, wenn er sich für den Förderkader qualifizieren könnte und er damit den nächsten großen Schritt in der noch jungen Karriere gehen kann.“

Foto: Alexander Trienitz / GTC Race

Luca Arnold, Fahrer #7: „W&S Motorsport hat über die Saison einen mega Job geleistet, jeder im Team! Ich konnte konstant und ohne Zwischenfälle das ganze Jahr über Punkte sammeln, was mit dem dritten Rang im GT60 belohnt wurde. Das letzte Wochenende war nochmals äußerst turbulent und fordernd, jedoch auch sehr lehrreich. Eine passende Taktik zu finden war extrem schwer. Am Sonntag unter diesen Konditionen war die Devise heil anzukommen, das ist gelungen und die Rundenzeiten mit dem Porsche waren auf Augenhöhe mit den Konkurrenten. Auch hier hat die Crew von W&S Motorsport super Arbeit gemacht. Danke an die Truppe für die starke Saison!“

Quelle: Pressemitteilung W&S Motorsport

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