Am vergangenen Wochenende erlebte das ADAC Racing Weekend seinen ersten Auftritt in Österreich. Auf dem sommerlich heißen Salzburgring fuhren im Rahmen des Events XLR8 insgesamt fünf Rennserien vom Profisport der ADAC TCR Germany bis zum Einsteigersport der Pfister-Racing Tourenwagen-Challenge. Neben dem Rennsport wurden den Zuschauern noch die Erlebniswelten Mobility, Gaming und Entertainment geboten und die Mittagspause am Sonntag bereicherten die Flying Bulls mit einer Flugshow.

Vierter Saisonsieg für Jessica Bäckman

Foto: Gruppe C Photography

In der ADAC TCR Germany durfte sich Szymon Ladniak (Honda Civic Fk7 TCR) über seinen ersten Sieg freuen, Martin Andersen (Honda Civic Fk7 TCR) und René Kirchner (Hyundai i30 N TCR) komplettierten das Podest. Damit gingen die Ränge eins und zwei an das Liqui Moly Team Engstler. Im zweiten Lauf war dann Jessica Bäckman (Hyundai Veloster N TCR) eine Klasse für sich, die Schwedin sicherte sich von der Pole Position aus einen klaren Triumph.

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Am Samstag noch musste sie aufgrund eine Motorwechsels aus der letzten Startposition beginnen und arbeitete sich immerhin bis auf Rang fünf nach vorne. Einen Tag später wurde sie von Andersen und Jonas Karklys zur Siegerehrung begleitet. Der Litauer aus dem Team Jutaracing wurde kurze Zeit später allerdings aus der Wertung genommen, denn in seinem Hyundai i30 N TCR konnte nach der Zieldurchfahrt nicht die laut Reglement erforderliche Benzinmenge festgestellt werden. Ladniak erbte den dritten Platz.

Uwe Alzen gibt Ton in der STT an

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In der Spezial Tourenwagen Trophy bleibt Uwe Alzen (Audi R8 LMS) der dominierende Fahrer. Der Audi-Pilot musste die Spitzenposition nur am Start vom ersten Lauf kurz an seinen Bruder Jürgen Alzen abgeben, der seinen Ford GT Turbo an Uwe vorbeibeschleunigte. Aber keine Runde später hatte dieser die Führung wieder an sich gerissen und brachte sie sicher ins Ziel. Jürgen Alzen hingegen musste einige Attacken von Stefan Wieninger (Audi R8 LMS) abwehren, bevor er sich über seinen zweiten Platz freuen durfte. Auch einen Tag später übernahm Jürgen Alzen zunächst Rang eins und konnte den wieder nicht gegen die Angriffe von Uwe verteidigen. Dieses Mal sollte es aber noch schlechter kommen, denn nach einem Ausrutscher ins Kiesbett schied der rote Ford vorzeitig aus. Wieninger und Mario Hirsch (Mercedes AMG GT3) rückten so je eine Position auf die Ränge zwei und drei vor.

Christian Danner triumphiert bei den Tourenwagen Legenden

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Im Feld der Tourenwagen Classic befanden sich mit drei Porsche erstmals Fahrzeuge der neuen Cup-Klasse und die bestimmten auf Anhieb beiden Rennen. Anton Werner, der einen Porsche 996 Cup aus dem Jahr 2003 an den Start brachte, setzte sich in Lauf eins knapp gegen Heinz Weissenbacher im Porsche 997 Cup von 2007 durch. Als Dritter kreuzte Altfrid Heger mit seinem Porsche 911 GT3 Cup aus 2001 die Ziellinie. Auch einen Tag später waren die Cup-Porsche nicht zu bezwingen, in der Reihenfolge Werner vor Weissenbacher und Heger beendeten sie die 21 Rennrunden.

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Bei den Tourenwagen Legenden bewies Gaststarter Christian Danner, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Der ehemalige Formel-1-Pilot setzte sich früh vom restlichen Feld ab und sah die Zielflagge mit seinem AMG Mercedes C-Klasse ITC über eine Minute vor Tim de Vos. Der wiederum lieferte sich in seinem Nissan Skyline R32 GT-R ein spannendes Duell mit Kurt Thiim um den zweiten Platz, das er knapp gewinnen konnte. Lauf zwei mussten die Organisatoren der Tourenwagen Legenden aufgrund sich häufender Motorschäden absagen – die Verantwortlichen vermuteten das Problem im Bereich des Kraftstoffs. Um keine weiteren Triebwerksschäden zu riskieren, verzichtete man schweren Herzens auf Rennen zwei.

Packende Renn-Action in der Pfister-Racing Tourenwagen-Challenge

Spannenden Rennsport für den kleineren Geldbeute gab es in der Pfister-Racing Tourenwagen-Challenge zu sehen. Patrick Eppich bewegte seinen Cupra Leon MkII DSG in beiden Rennen zu einem souveränen Triumph. Durchgang eins sah Hinrich Groeneveld (Cupra Leon MkII DSG) auf Platz zwei, gefolgt von Andreas Jürgen im Renault Mégane RS. In Heat zwei riss der Kampf um die Positionen hinter Eppich die Zuschauer von den Sitzen. Tim Schestag (Chevrolet Cruze Eurocup 1,8 LT V4) hatte die Nase am Ende 0,114 Sekunden vor seinem Markenkollegen Robin Renz, der Dirk Ehlebrecht, ebenfalls im Chevrolet Cruze Eurocup 1,8 LT V4, um 0,081 Sekunden distanzierte.

Für Ernst Penninger, Geschäftsführer des Salzburgrings, war das Wochenende ein Höhepunkt im Jahreskalender: „Das ADAC Racing Weekend mit der ADAC TCR Germany war ein Highlight für den Salzburgring, es hat uns allen viel Spaß gemacht.“

Quelle: Pressemitteilung ADAC Racing Weekend

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