Mit der 67. ADAC Westfalenfahrt am Samstag, den 26. März 2022 begann für Kurt Strube nach 8 Jahren BMW ein neues Kapitel. Mit dem handgeschalteten und frontgetriebenen Rechtslenker Hyundai i30N Fastback #496 des Teams DRUCKREGELT&WAPPLER by Mertens Motorsport, der in der Klasse VT2-FWD startet, gab es für ihn viel zu Lernen. Das Cockpit teilte er sich mit Teamchef Daniel Mertens und Jeffrey Ricca. Mit dem fünften Platz bei zehn Startern in der neuen Klasse gab es ein optimistisch stimmendes Resultat nach vier Stunden Rennzeit.

Strahlender Sonnenschein und zahlreiche Zuschauer auf den Tribünen, im Fahrerlager sowie tausende rund um die legendäre Nordschleife boten eine würdige Kulisse für den Saisonauftakt mit etwa 130 Teilnehmern der Nürburgring Langstrecken-Serie.

Foto: Rebekka Winter / Ring-Race-Shoot

Nachdem im Vorjahr die Klasse VT2 für Produktionswagen mit maximal 2000ccm und Turbolader zeitweise über 20 Teilnehmer verzeichnete, war es durch die Trennung in FWD und R+4WD mit zehn Startern bei den frontangetriebenen Rennwagen ein Zeichen für reges Interesse am Klassement. Durch das neue Punktevergabesystem der NLS, bei dem es ab 7 Klassenstartern die maximale Punktzahl gibt, besteht nun auch die Chance für dieses Konzept als Gesamtmeisterklasse zu zählen. Diese neue Klasse erkannte Strube als neue Herausforderung für 2022 der er sich stellen will.

Foto: L. Rodrigues

Der Geschäftsführer der WWS-Strube GmbH resümiert nach dem Wochenende: „Die Bedingungen in der Eifel waren ideal, herrliche Frühlingssonne und frische Temperaturen. Noch nicht so ideal kam ich mit dem Auto zurecht. Das Team hat den Hyundai super vorbereitet, aber die ganze Umstellung auf Rechtslenker mit Frontantrieb und Handschaltung ist mir noch nicht gelungen. Die Top-5 Platzierung ist den beiden routinierten Fahrerkollegen zu verdanken, die mir jedoch ebenfalls berichteten, dass das Auto bei hohen Geschwindigkeiten instabil im Heck war. Bei Mertens Motorsport fühle ich mich aber sehr wohl; eine harmonische ambitionierte Crew, was mir bei der Umgewöhnung sehr hilft.“

Foto: L. Rodrigues

Teammanagerin Julia Zutz über den ersten Einsatz von Strube im Team: „Wir sind sehr glücklich Kurt in der Mannschaft zu haben, es verlief alles sehr angenehm und konstruktiv. Während Dany und Jeff sehr erfahren mit dem Auto und dem Konzept sind, braucht es sicherlich eine Eingewöhnungszeit für Kurt, der sich wacker geschlagen hat. Mit Platz fünf, vor so manchem größeren Team, können wir sehr glücklich sein, aber es geht noch besser, das wissen wir.“

Foto: L. Rodrigues

Die Bilanz von Teamchef Daniel Mertens fällt gemischt aus: „Der Fastback machte uns im Rennen etwas Kopfzerbrechen und war nicht einfach zu pilotieren. Kurt hat seine Premiere unter erschwerten Bedingungen gehabt und sich somit sicherlich bewiesen. Er ergänzt unsere Besatzung auch mit seiner Erfahrung und ruhigen Art und ist sicherlich auf dem Weg den Hyundai in Zukunft noch schneller zu bewegen.“

In schon zwei Wochen wird der zweite Lauf der NLS ausgetragen. Am Samstag, den 9. April 2022 wird beim 46. NIMEX DMV 4h-Rennen ein noch größeres internationales Starterfeld erwartet, bevor es am vorletzten Aprilwochenende zum dritten Saisonrennen als letzte Vorbereitung vor dem 24h-Rennen geht.

Foto: L. Rodrigues

Mertens Motorsport sucht zum 50. ADAC TotalEnergies 24h-Rennen und für die Nürburgring Langstrecken-Serie Fahrer, die sich dem Team anschließen möchten. Teamchef Daniel Mertens dazu: „Bei unserem Team könnt ihr zu einem fairen Preis, der verhandelbar ist, in die NLS einsteigen. Auch fürs 24h-Rennen wird man sich sicherlich über einen passenden Tarif einig.“

Das große Jubiläumsrennen in der Grünen Hölle findet vom 26. bis 29. Mai statt. Ein großes buntes Programm, rund um das härteste Rennen der Welt, erwartet das Publikum. Zigtausende an Zuschauern werden dann in die Eifel pilgern, um die Campingplätze und Tribünen am Nürburgring zu füllen und um Motorsport der Spitzenklasse zwei Mal rund um die Uhr zu erleben.

Quelle: Pressemitteilung WWS-Strube GmbH

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