Nach dem Saisonhighlight – dem 24h-Rennen auf dem Nürburgring – setzte die Nürburgring Langstrecken-Serie mit ihrem vierten Lauf die Meisterschaft auf der Nordschleife fort. Giti Tire Motorsport by WS Racing trat mit drei Fahrzeugen an. Auch wenn Top-Ergebnisse diesmal ausblieben, konnte die Mannschaft um Teamchef Thorsten Willems mit dem Rennwochenende durchaus zufrieden sein.

Foto: Rebekka Winter / Ring-Race-Shoot

Der VW Golf mit der #490 trat mit der 24h-Siegermannschaft, bestehend aus Ulrich Schmidt, Robert Hinzer und Axel Jahn, beim ersten NLS-Auftritt nach dem großen Rennen in der Klasse VT2-FW an. Im Qualifying konnte das Trio den Volkswagen auf den vierten Startplatz stellen, bemerkte dort aber bereits einen Schaden an der Motoraufhängung. Der Austausch gestaltete sich sehr schwierig, weshalb man nicht ganz bis zum Start fertig wurde und dem Feld aus der Boxengasse hinterher hetzte. Trotzdem gelang es dem Fahrertrio, relativ schnell bis auf den zweiten Rang vorzufahren und man lag wegen einer angepassten Tankstrategie sogar zeitweise in Führung. Gegen Rennmitte meldete der Fahrer dann eine warnende Ölkontrollleuchte. Beim folgenden Check konnte zunächst nichts gefunden werden. Als sich das Problem wiederholte, nahm das Team das Auto vorsichtshalber aus dem Rennen, um den Motor nicht zu gefährden.

Foto: Rebekka Winter / Ring-Race-Shoot

Der BMW 328i F30 mit der #502 wurde diesmal von Matthias Möller und Fabian Pirrone in der Klasse VT2-R+4WD bewegt. Den beiden Hobby-Rennfahrern, die zum reinen Spaß an der Freude an der NLS teilnehmen, geht es nicht um Platzierungen. Das heißt aber nicht, dass sie keinen Ehrgeiz bezüglich ihrer Rundenzeiten besitzen. Vor dem Rennen hatten sie die Gelegenheit, ein Video-Coaching mit Nordschleifen-Legende Johannes Scheid zu absolvieren. Im Ergebnis konnten sie ihre Rundenzeiten weiter deutlich nach unten schrauben und liegen nun kurz vor dem Durchbruch der 10-Minuten-Schallmauer in dieser Klasse mit Serienfahrzeugen.

Foto: Rebekka Winter / Ring-Race-Shoot

Der ebenfalls seriennahe Porsche Cayman mit der #410 trat in der Klasse V6 an. Die beiden Neuseeländer Grant Woolford und Grant Dalton absolvierten hier routiniert ihre Stints und waren darauf bedacht, in keine Zwischenfälle verwickelt zu werden. Mit NLS 4 wollten sie endlich ihre Permit II auf dem Nürburgring finalisieren, um ab dem nächsten Rennen dann mit einem GT4-Boliden an den Start gehen zu können.

Das prominente Girls-Only-Team war beim ersten Lauf nach dem 24h-Rennen nicht am Start. Hier steckt man alle Energie bereits in das kommende Jahr, denn da wird nochmals die Messlatte ein Stück höher gelegt. Das Team hat dafür einen der gerade vorgestellten BMW M4 GT4 der Serie G82 geordert. Darüber hinaus wird es weitere spannende Entwicklungen rund um „Girls Only“ geben.

Überhaupt wird das Jahr 2023 für das Team ein ganz Besonderes werden. WS Racing schreibt nicht nur das 10-jähriges Team-Jubiläum, sondern wird auch zum zehnten Mal in Folge am 24h-Rennen teilnehmen. Bei den bisherigen neun Teilnahmen mit 26 Fahrzeugen war das Team mit 12 Podestplatzierungen und fünf Klassensiegen sehr erfolgreich. Um das zu feiern, wird die Mannschaft mit vielen Aktionen überraschen und plant auch einen besonderen Auftritt beim nächstjährigen 24h-Rennen.

Quelle: Pressemitteilung WS Racing

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