Kantersieg für Dries Vanthoor, Christopher Mies und Alex Riberas beim zweiten Langstreckenrennen der Saison der Blancpain GT Series im italienischen Monza im Audi R8 LMS des Belgian Audi Club Team WRT.

Platz zwei sicherten sich Maximillian Götz, Maxi Buhk und Alvaro Parente im Strakka Racing Mercedes-AMG GT3 #43. Komplettiert wird das Podium von Yelmer Buurman, Luca Stolz und Maro Engel im Black Falcom Mercedes-AMG GT3 #4. Platz vier sicherten sich GRT-Grasser Racing mit Christian Engelhardt, Mirko Bortolotti und Andrea Caldarelli, gefolgt von Mikael Grenier, Alex Fontana und Adrian Zaugg im Jaguar von Emil Frey Racing.

Streckenweise etwas ziehend, zeigten die Piloten auf der Strecke teils spannende Zweikämpfe auf der Strecke. Die Top-10 Piloten erreichten alle innerhalb weniger Sekunden die Ziellinie.
Nicht unumstritten fand der Überholvorgang von Vanthoor eine halbe Stunde vor Zieleinfahrt statt. Während der Belgier seinen ersten Platz nach dem ersten Versuch an den zu der Zeit führenden Maxi Götz wegen Überschreitung des Tracklimits wieder zurückgeben musste, tauschten beide wenige Minuten später die Plätze doch wieder zurück. Die Regelwächter waren der Ansicht, Götz hätte beim zweiten Versuch einen Unfall provozieren wollen, nachdem Vanthoor beim Anbremsen an die erste Schikane (Rettifilo) nach der Start-Ziel-Geraden mit der linken Seite des Fahrzeugs ins Grüne abkam.

Großes Pech hatte die Silver-Cup-Mannschaft von Emil Frey Racing im Jaguar. Mehrfach verpasste man den Restart nach den Full-Course-Yellow-Phasen. Zaugg berichtet nach seinem Stint von Funkproblemen, die zu verzögerten Restarts führten. Aufmerksamkeit erregte das Trio, als man mit dem bereits in die Jahre gekommenen „Jag“ das Feld der GT3-Boliden in die hinteren Ränge verwies. Dennoch konnte man die Podiumsspitze im Silver-Cup für sich beanspruchen, gefolgt von Black Falcon (Haupt, Grabriele, Al Faisal) und AKKA ASP Team (Bastian, Manchester, Szymkowiak).

Vom Pech verfolgt auch, mussten sich die ROWE-Racing Jungs fühlen. Bereits neun Minuten nach Start wurde Catsburg auf den Skates in die Box geschoben. Keine 40 Minuten später standen dann beide BMW M6 GT3 in der Box und konnten das Rennen nicht fortsetzen. Auch bei Manthey-Racing hatte man sich den Ausgang des Rennens anders vorgestellt. Mit technischen Problemen hatte die Meuspather Mannschaft schon früh zu kämpfen. Trotz 24 Runden Rückstand dachte man jedoch nicht ans Aufgeben.

Den PRO-AM Cup entschieden Alexander Matschull, Rinat Salikhov und Dominik Schwager von Rinaldi Racing (#333) für sich. Seb Morris, Derek Pierce und Rob Smith eroberten für Team Parker Racing (#31) den zweiten Platz, gefolgt von Andrea Bertolini, Niek Hommerson und Louis Machiels für AF Corse. Im AM-Cup gewann das AKKA ASP Team #89 (Mercedes-AMG) vor Barwell Motorsport #77 (Lamborghini) und Rinaldi Racing #488 (Ferrari).

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Michael Brückner ist seit Jahren begeisterter Motorsportfan und Fotograf. Außerdem sammelt er wissbegierig allerlei Informationen und arbeitet diese dann auf. Warum also nicht alles unter einen Hut bringen und der Welt zur Verfügung stellen. So entstand LSR-Freun.de. Neben der fotografischen und redaktionellen Arbeit kümmert sich Michael auch um die technischen Aspekte des Internetauftritts.
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