Zum dritten Mal in Folge stand der australische KTM X-BOW GT4 Importeur „M-Motorsport“ am Start des legendären Langstreckenrennens von Bathurst. Das prestigeträchtige 12-Stunden-Rennen, dieses Jahr erneut Teil der „Intercontinental GT Challenge“ der SRO, zählt zu den bekanntesten und am besten besetzten Endurance-Rennen weltweit – in der Top-Kategorie GT3 kämpfen nicht weniger als zehn Werke um den Sieg.

KTM X-Bow, M-Motorsport, Bathurst 12h, 2019
Foto: KTM

Nachdem man auf der spektakulären Berg- und Tal-Bahn im Nordwesten von Sidney in den Jahren 2017 und 2018 mehr als unglücklich am ganz großen Erfolg gescheitert war – einmal musste man mit vier Runden Vorsprung auf das Zweitplatzierte GT4-Team aufgrund eines Cent-Defekts aufgeben – wollte es Teamchef Justin McMillan dieses Jahr wissen. In Zusammenarbeit mit „Vantage Racing“ von David Crampton und „Exedra Motorsport“ von „Equity One“/Dean Koutsoumidis brachte man drei KTM X-BOW GT4 an den Start. In dieser Konstellation konnte M-Motorsport gleich von Beginn an überzeugen: Im Qualifying erzielte Mathias Beche die GT4-Pole-Position vor Glen Wood während Trent Harrison auf Rang fünf fuhr.

Im Rennen selbst, das am frühen Sonntagmorgen gestartet wurde, ließ sich die Mannschaft von „M-Motorsport“ zunächst auch von einem frühen Rückschlag nicht entmutigen: Ausgerechnet das Pole-Sitter-Fahrzeug, der KTM X-BOW GT4 mit der Startnummer 71 (Dean Koutsoumidis/Mathias Beche/Jake Parsons/James Winslow) war nach einem kleinen Ausrutscher und beschädigter Aufhängung weit zurückgefallen.

Die beiden anderen Mannschaften waren jedoch fehlerfrei unterwegs, fuhren ein souveränes Rennen und lagen weniger als eine Stunde vor der Zieldurchfahrt auf Kurs zum überlegenen Doppelsieg, als ein technischer Defekt den KTM X-BOW GT4 mit der Nummer 50 aus dem Rennen warf. Das bittere Ende für David Crampton/Trent Harrison/Tim Macrow/Caitlin Wood wurde am Ende jedoch vom ersten Bathurst-GT4-Gesamtsieg für den KTM X-BOW GT4 und die Truppe rund um M-Motorsport Teamchef Justin McMillan überstrahlt. Gemeinsam mit seinen australischen Landsleuten Glen Wood, Dean Lillie und Elliot Barbour triumphierte McMillan am Mount Panorama und sorgte so für einen der bislang größten Erfolge des österreichischen Rennfahrzeugs, das gemeinsam mit Reiter-Engineering entwickelt und im steirischen Graz aufgebaut wurde.

Teamchef Justin McMillan zu Gesamtrang 20 und dem Sieg in der GT4-Klasse: „Ich bin überglücklich, dass wir es geschafft haben, unser großes Heimrennen zu gewinnen. Mit meinen Jungs hier in Bathurst ganz oben auf dem Podium zu stehen bedeutet mir sehr, sehr viel. Es ist eines der Rennen, das Du als Teamchef und als Fahrer einmal im Leben gewinnen möchtest. Dass es uns gelungen ist, macht mich stolz und überglücklich. Vielen Dank an mein Team, an unsere Freunde, Partner und Sponsoren. Ich möchte aber auch David und seiner Truppe gratulieren und sagen, wie leid es mir tut, dass sie so knapp gescheitert sind. Aber sie werden zurückkommen und die nächste Chance nutzen!“

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